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Hoffen, dass das Winterwetter hält

Die SZ blickt auf das neue Sportjahr voraus. Ob regionale oder internationale Wettkämpfe – im Landkreis ist einiges los.

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Der bisher letzte Miriquidi-Ski-Dauerlauf wurde 2017 ausgetragen. Die Nachfrage nach der nächsten Auflage im Februar ist laut Veranstaltern bereits groß.
Der bisher letzte Miriquidi-Ski-Dauerlauf wurde 2017 ausgetragen. Die Nachfrage nach der nächsten Auflage im Februar ist laut Veranstaltern bereits groß. © Archivfoto: Egbert Kamprath

Einer der größten Höhepunkte im Sportjahr 2019 des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge ist bereits vorüber: Der Bob- und Skeleton-Weltcup in Altenberg in der vergangenen Woche. Lokalmatador Francesco Friedrich ließ dabei die Fans der Region jubeln. Wo sich im Laufe des Jahres ebenfalls das Zuschauen lohnt, verrät der Überblick der SZ.

Januar

Dieses Wochenende rasen bereits die nächsten Kufensportler durch die Rennschlitten- und Bobbahn: Der Europacup im Skeleton ist der zweite internationale Wettkampf des Jahres im Kohlgrund.

Der aktuelle Schneefall macht Hoffnung, dass darüber hinaus dieses Mal in der kalten Jahreszeit auch abseits des Eiskanals sämtliche Wintersport-Veranstaltungen der Region wie geplant stattfinden können. Oft betroffen von winterlichen Mangelerscheinungen waren in den vergangenen Jahren die Kinder- und Jugendsportspiele.

Hält sich die weiße Pracht, sollte 2019 einer Austragung aber nichts im Wege stehen. Geplant sind drei Disziplinen: Langlauf (29.1., Schellerhau), Ski Alpin (31.1., Rugiswalde) sowie Biathlon (3.3., Altenberg). Aufmerksam den Wetterbericht studieren jedes Jahr auch die Macher des Schellerhauer Kammlaufes. Für den 27. Januar ist die 49. Auflage des Traditionsrennens geplant. Bei diesem klassischen Skilanglauf werden Streckenlängen von 1,2 bis 30 Kilometer angeboten.

Februar

Wiederum auf der Altenberger Bahn liegt der Fokus am ersten Februar-Wochenende, wenn die Rennrodler zum Weltcup anreisen. Ausgetragen werden dabei auch die Rennen der zweiten Liga im Europacup, wo Lokalmatadorin Jessica Tiebel Rang drei der Gesamtwertung belegt.

Der Fußball rollt unterm Hallendach fast den gesamten Winter über, der Höhepunkt aber lässt sich eindeutig festmachen: Am 9./10. Februar wird in der Sporthalle des BSZ Pirna die Nordostdeutsche Meisterschaft der Altersklassen U 17 und U 19 ausgetragen. Die besten Talente aus den neuen Bundesländern und Gesamtberlins werden dabei um die Pokale spielen.

Ebenfalls eine überregionale Meisterschaft richtet Dippoldiswalde im Februar aus. Bereits am 2. des Monats werden je 16 Männer und Frauen bei der Mitteldeutschen Meisterschaft den Titel und damit die Qualifikation für die nationalen Meisterschaften anstreben. Die besten Biathlon-Talente des Landes sind in Zinnwald gefordert. Am 8./9. Februar sind dort die Wettkampfserien des Jugendcups/Deutschlandpokals zu Gast. Geplant sind ein Massenstart am Sonnabend und ein Verfolgungsrennen tags darauf.

Eine wintersportliche Herausforderung ganz eigener Art bietet ebenfalls in Zinnwald (und Umgebung) der 7. Miriquidi-Skilanglauf am 16./17. Februar. Beim laut Veranstalter ersten und einzigen 24-Stunden-Rennen seiner Art in Deutschland kann solo und in Teams (2er/4er) gestartet werden. Auch der Miriquidi (der Begriff ist eine historische Bezeichnung des Erzgebirges) hatte in den vergangenen Jahren nicht selten mit schwierigen Witterungsbedingungen zu kämpfen.

März

Deutschlandweit einen Namen gemacht haben sich die Sambo-Sportler des SSV Heidenau. Vom 19. bis 22. März laden sie zum 11. Internationalen Sachsenpokal ein. Im Heidenauer Sportforum lassen sich dann Einblicke in die aus dem sowjetisch-russischen Raum stammende Kampfsportart gewinnen.

In Zinnwald kämpfen am ersten und dritten Wochenende des Monats wieder Nachwuchsbiathleten um beste Plätze, dieses Mal in mehreren Altersklassen um den Sachsencup. Ebenfalls alle Augen auf den Nachwuchs richten sich zudem am 8. März in Pirna, wenn in der Herderhalle die Jugendsportler des Jahres 2018 im Landkreis geehrt werden.

Die Jahres-Vorschau wird fortgesetzt.