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Hoffnung für den Jugendklub

Junge Bautzener wünschen sich einen selbstverwalteten Treff an der Kurt-Pchalek-Straße. Schon im Herbst wollen sie einziehen.

© Steffen Unger

Von Marleen Hollenbach

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Bautzen. Mit ihrem geplanten selbstverwalteten Jugendklub sind die Initiatoren einen großen Schritt vorangekommen. Als Träger steht ihnen nun der sächsische Landesverband der Organisation Deutsche Jugend in Europa (DJO) zur Seite. Dessen Vorsitzender Florin Schmidt ist optimistisch. Er glaubt, dass die Jugendlichen schon im Herbst ihren Treff einrichten können. Im Gespräch ist ein Ladenlokal in der Kurt-Pchalek-Straße. „Wir müssen jetzt ein Konzept beim Vermieter einreichen“, erklärt Schmidt. Das Haus gehört der Bautzener Wohnungsbaugesellschaft (BWB). Deren Chefin Kirsten Schönherr erwartet, dass im Konzept nicht nur finanzielle und rechtliche Dinge festgehalten sind, sondern auch Regelungen zur Hausordnung. „Wenn wir das Konzept erhalten, werden wir einen Antrag bei der Stadt einreichen und nach Erhalt der Genehmigung mit den Mietvertragsverhandlungen beginnen“, sagt sie.

Florin Schmidt plant derweil schon weiter. Dabei geht es vor allem darum, Fördergelder zu beantragen. Schmidt sieht bei der Finanzierung aber auch die Stadt in der Pflicht. Der DJO-Vorsitzende hilft den jungen Bautzenern auch, wenn es darum geht, Geld für einzelne Projekte zu bekommen. Ansonsten haben sie aber freie Hand. „Sie sollen selbst entscheiden, ob sie zum Beispiel lieber einen Tischkicker oder eine kleine Küche kaufen wollen“, sagt er.

Ein selbstverwalteter Jugendklub gewährt Jungen und Mädchen mehr Freiheiten als die festen Strukturen von Jugendhäusern. So müssen sie zum Beispiel ihre Hausregeln selbst aufstellen und darauf achten, dass sie eingehalten werden.