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Hoffnung für Familie aus Armenien?

Die aus dem Dresdner Hechtviertel abgeschobene armenische Familie wird nun ein Fall für die Härtefallkommission.

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© Roland Halkasch

Dresden. Die abgeschobene armenische Familie wird ein Fall für die Härtefallkommission. Der Flüchtlingsrat habe einen Antrag auf Beratung des Falls gestellt, so dessen Sprecher Mark Gärtner. Dass der Fall zur Prüfung vorliegt, bestätigt auch Markus Buffler, Sprecher des Ausländerbeauftragten Geert Mackenroth. In dessen Geschäftsstelle ist die Härtefallkommission angesiedelt.

Aktuell wartet Buffler auf einen Bescheid der Landesdirektion, ob sogenannte aufenthaltsbeendende Maßnahmen gegen die Familie vorliegen. Nur wenn das nicht der Fall ist, kann die Härtefallkommission mit der Beratung beginnen, so der Sprecher.

Am 18. September stand die Polizei vor der Tür der armenischen Familie in der Fichtenstraße im Hechtviertel. Die Beamten hatten den Auftrag, die Familie in ein Flugzeug zu setzen, dass sie zurück nach Armenien bringen sollte. Den Vater und die beiden Söhne nahmen die Polizisten mit, inzwischen sind sie in Armenien angekommen.

Die Mutter erlitt einen Zusammenbruch und musste ins Krankenhaus, die Tochter war nicht daheim. Jahrelang täuschte die Familie die Ämter über ihre Herkunft, bei der Aufnahme in Deutschland gaben sie sich damals als irakische Flüchtlinge aus. (SZ)