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Hoffnung für Innenstadthaus

Neue Eigentümer wollen einen Schandfleck in Pulsnitz beseitigen. Der frühere Fotoladen wird abgerissen.

© Reiner Hanke

Von Reiner Hanke

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Pulsnitz. Hoffnung gibt es jetzt für ein weiteres marodes Gebäude in der Pulsnitzer Innenstadt. Es geht um das Gebäude Julius-Kühn-Platz 8, früher das Fotogeschäft Worgul.

Der Eigentümer sei verstorben gewesen und das Gebäude an den Freistaat gefallen, so die Information der Stadt. Der Verkauf sei nicht ganz einfach gewesen. Finanzielle Forderungen blockierten einen Besitzerwechsel. Die Stadt habe sich schon länger mit der Immobilie befasst und schließlich selbst auf einen Teil ihrer Forderungen verzichtet, um Bewegung in den Verkauf zu bekommen, so Bürgermeisterin Barbara Lüke. Es sei die Voraussetzung gewesen, den Ladenhüter attraktiver zu machen. Zumal der Zugang zu dem Grundstück schwierig sei. Auch das erschwerte den Verkauf. Die neuen Besitzer kommen aus dem Umland. Sie hatten gezielt nach einer Immobilie im Pulsnitzer Zentrum gesucht, um in der städtischen Umgebung ihren Altersruhesitz einzurichten. Barbara Lüke: „Die Stadt habe versucht, das Haus aktiv zu vermarkten. Und die Käufer waren aktiv auf der Suche nach ihrem neuen Wohnsitz.“ Die Interessen haben sich schließlich getroffen. Die neuen Besitzer planen, den maroden Bau abzureißen. Zwischen den sanierten Nachbarhäusern wirkt das niedrige, marode Häuschen ohnehin etwas verloren. So werde der Neubau etwas höher ausfallen, aber nicht höher als die Nachbarhäuser. Außerdem soll das Gebäude altersgerecht ausgestattet werden und sogar einen Aufzug bekommen.

Der Technische Ausschuss der Stadt begutachtete jetzt die Baupläne und stimmte dem Vorhaben zu. Im Rathaus ist man durchaus erleichtert, dass sich Bauherren gefunden haben, die den Schandfleck beseitigen wollen.