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Hoffnung für lange Prämiensparverträge

Die Verbraucherschutzzentrale hat in der Auseinandersetzung mit der Sparkasse Meißen erneut einen Teilerfolg erzielt.

© Symbolfoto/Claudia Hübschmann

Meißen. Kunden der Sparkasse Meißen haben im Juni dieses Jahres eine Kündigung ihres Prämiensparvertrages erhalten. Darunter waren Betroffene, deren Vertrag sich auf eine 25-jährige Laufzeit auslegen ließ. So etwa, weil bei Vertragsschluss ein Werbeflyer ausgegeben wurde, in dem eine Laufzeit bis zu 25 Jahren ausgewiesen war und zugleich von der Sparkasse auch Kontoübersichten erstellt wurden, in denen eine Vertragsfälligkeit nach 25 Jahren fixiert ist.

„Verbraucher, die in diesem Zusammenhang auf die Einhaltung des Vertrages bestehen, haben Aussicht auf Erfolg“, sagt Karolin Reiber, Rechts- und Finanzberaterin in der Verbraucherzentrale in Meißen.

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Die Sparkasse hat im Juli zugesagt, Kündigungen von befristeten Verträgen zurückzunehmen. Dabei wurde gegenüber der Verbraucherzentrale Sachsen angekündigt, unklare Einzelfälle zu prüfen.

„Auch wenn die Sparkasse in den beschriebenen Fällen zunächst die Einhaltung der Vertragsdauer abgelehnt hat, hat sie in einem uns bekannten Fall schließlich doch schriftlich bestätigt, dass der Vertrag bis zum Ende des 25. Vertragsjahres weitergeführt wird“, freut sich Reiber mit der Kundin. Der Fall zeige deutlich, dass es sich für die betroffenen Verbraucher lohnen könne, für ihre Rechte zu kämpfen. (SZ)