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Döbeln

Hohe Nachfrage nach Projekten zum Kinderschutz

Fast 30 Familien haben 2019 von einer Familienhebamme Hilfe bekommen. Doch es gibt noch mehr Angebote vom Kreis.

Symbolbild: Von Familienpaten über Familienhebammen bis hin zur aufsuchender Familienbegleitung bietet das Landratsamt zahlreiche Angebote in Sachen Kinderschutz an.
Symbolbild: Von Familienpaten über Familienhebammen bis hin zur aufsuchender Familienbegleitung bietet das Landratsamt zahlreiche Angebote in Sachen Kinderschutz an. © Caroline Seidel/dpa

Mittelsachsen. Finanzielle Sorgen, Probleme bei der Erziehung der Kinder oder einfache überfordert mit dem neuen Familienmitglied – die Schwierigkeiten im Familienalltag sind vielfältig. Doch im Landkreis stehen die Mütter und Väter nicht allein da. Von Familienpaten über Familienhebammen bis hin zur aufsuchender Familienbegleitung bietet das Landratsamt zahlreiche Angebote in Sachen Kinderschutz an. Und die werden immer häufiger nachgefragt, so Kreissprecher André Kaiser.

19 Paten stehen derzeit für die Familien im Raum Döbeln zur Verfügung, acht Patenschaften bestehen. „Familien können sich immer melden“, ergänzt Kaiser. Im vergangenen Jahr kümmerten sich die vier Familienhebammen beziehungsweise Familien-, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen in der Region um fast 30 Familien.

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 Bis zum Schuleintritt der Kinder können sich die Eltern im Anschluss an den Besuch der Hebammen Hilfe bei der aufsuchenden Familienbegleitung suchen. 2019 wurden über dieses Angebot sieben Familien intensiv betreut, so Kaiser. 

Aktuell würden elf das Angebot, das in der Region vom Awo Familienzentrum koordiniert wird, in Anspruch nehmen. Seit Januar sind bereits 24 Beratungen zu Themen wie Erziehung, Entwicklung, Kitagesprächen oder Unterstützung bei Behördengängen geführt worden. Von Juli bis Dezember 2019 waren es 32.

Angeboten werde für alle Eltern auch ein Besuch durch das Jugendamt. „Damit haben wir sehr gute Erfahrungen in den vergangenen Jahren gemacht“, so die Leiterin der Abteilung Jugend und Familie, Heidi Richter, beim Jugendhilfeausschuss.

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