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Hohnstein sieht sich ausgebremst

Der Stadtrat fordert Antworten, warum das Umweltministerium die Ausweisung neuer Bauflächen verhindert.

© Marko Förster

Von Anja Weber

Hohnstein. Der Hohnsteiner Stadtrat übt weiter Kritik an dem Rahmenkonzept für das Landschaftsschutzgebiet Sächsische Schweiz. Das Papier ist fertig. Dennoch wollen sich die Hohnsteiner mit ihren Problemen Gehör verschaffen. Wie andere Kommunen auch, hatte die Stadt ihre Einwände und Bedenken eingereicht. Diese seien aus Sicht der Stadträte aber nicht beachtet oder beantwortet worden. Deshalb wurde Bürgermeister Daniel Brade (SPD) nun beauftragt, die offenen Fragen erneut an das sächsische Umweltministerium zu richten und mit Nachdruck eine Antwort zu fordern.

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Hauptkritikpunkt aus Hohnstein ist, dass man sich in der Stadt und den Ortsteilen in den Entwicklungsmöglichkeiten eingeschränkt sieht. Hauptursache ist, dass weite Flächen der Gemeinde direkt im Nationalpark beziehungsweise im Landschaftsschutzgebiet liegen. Außerdem sollten nun weitere Naturschutzgebiete ausgewiesen werden.

Der Stadtrat will erreichen, dass für die kommunale Entwicklung wichtige Flächen aus dem Landschaftsschutzgebiet ausgegliedert werden, so unter anderem in Hohnstein wie auch in Lohsdorf im Bereich der Schwarzbachbahn. Gleiches gilt für Flächen in Waitzdorf und anderen Hohnsteiner Ortsteilen. Eine Antwort aus dem Umweltministerium steht dazu aus.