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Bewährungsprobe für Flutschutz in Ehrenberg

Starkregen setzte den Hohnsteiner Ortsteil unlängst unter Wasser. Das Augenmerk konzentriert sich auf eine ganz besonders gefährdete Stelle.

Lange wurde im Hohnsteiner Ortsteil Ehrenberg am Flutschutz  gebaut. Der musste sich schon bewähren.
Lange wurde im Hohnsteiner Ortsteil Ehrenberg am Flutschutz gebaut. Der musste sich schon bewähren. © Steffen Unger

Die umfangreichen Bauarbeiten für den Flutschutz entlang der Förderschule und des Kindergartens im Hohnsteiner Ortsteil Ehrenberg sind abgeschlossen. Eine erste Bewährungsprobe, ein Starkregen, ließ nicht lange auf sich warten. Die gute Nachricht: Auf der Gebäuderückseite gab es keinen Wassereintritt mehr, so wie sonst. Damit hat der Flutschutz schon gegriffen.

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Doch es gibt auch eine schlechte Nachricht. Bei einem der starken Regenfälle in den letzten Tagen tauchte ein altbekanntes Problem wieder auf. Das Wasser kam zwar nicht mehr von außen. Doch durch einen Rückstau im Regenwasserkanal vor der Schule hatte es das Wasser durch die Revisionsöffnung im Kellerfußboden gedrückt. Damit stand das Wasser doch wieder im Untergeschoss der Förderschule und der Kindertagesstätte. Zum Glück blieb eine größere Überflutung aus, so Bürgermeister Daniel Brade (SPD). Auch sollte sich der Schaden in Grenzen halten. Trotzdem musste wieder eine Fachfirma ran, die sich den Regenwasserkanal noch einmal genau anschauen musste. Dabei wurden in dem Kanal Wurzeleinwüchse festgestellt, die beseitigt werden mussten. Damit konnte beim darauf folgenden Unwetter das Wasser nun ablaufen und sickerte nicht mehr von unten durch den Fußboden.

Doch das eigentliche Problem ist, dass bei der Untersuchung des Kanals festgestellt wurde, dass dieser stark beschädigt ist und einzubrechen droht. Aus diesem Grund hat die Stadt Hohnstein nun eine Sanierung des Kanals in Auftrag gegeben - hoffentlich der letzte Baustein für einen sicheren Flutschutz an der Förderschule und der Kindertagesstätte in Ehrenberg. (SZ/web)

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