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Holzdiebe fällen 25 Kiefern

Unbekannte sind zwischen dem 9. und 13. Februar in einem Waldgebiet bei Groß-Krauscha unterwegs gewesen. Nun sucht die Polizei nach Zeugen.

© André Schulze

Groß-Krauscha/Kunnersdorf. Unbekannte haben die Faschingstage zwischen dem 9. Februar und 13. Februar 2018 genutzt, um in einem Waldgebiet bei Groß-Krauscha etwa 25 Kiefern zu entwenden. Das teilt die Polizei mit. Die Täter fällten die Bäume zuvor auf dem Flurstück an der S127, das sich unweit der Kunnersdorfer Mülldeponie befindet. Markant ist an der Stelle eine Betonplatte, welche die Diebe laut Polizei möglicherweise als Beladungsstelle nutzten. Die Höhe des Sachschadens ist noch nicht bekannt. Hinweise nehmen das Polizeirevier Görlitz unter 035816500 oder jede andere Dienststelle entgegen. (szo/tc)

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Aus dem Polizeibericht vom Montag

Angriff auf Sparkassen-Geldautomat

Oderwitz. Eine Streife der Bundespolizeiinspektion Ebersbach hat am späten Samstagabend in Niederoderwitz zwei mutmaßliche Geldautomatensprenger vorläufig festgenommen. Die beiden 22 und 32 Jahre alten Tatverdächtigen machten sich an der Straße der Republik der Filiale der Sparkasse an einem Automaten zu schaffen. Als der Rumäne und Moldawier die Beamten erkannten, versuchten sie mit einem in der Slowakei zugelassenen Mercedes zu flüchten. Doch die Bundespolizisten versperrten dem Wagen den Weg und ergriffen die beiden Insassen. In dem Auto entdeckten die Beamten eine geladene Schreckschusspistole, Einbruchswerkzeuge und Utensilien zur Sprengung von Geldautomaten.

Das Kommissariat für Bandenkriminalität der Kriminalpolizei führt die weiteren Ermittlungen in diesem Fall. An dem betroffenen Automaten sicherten Kriminaltechniker Hebelspuren. Der Sachschaden an dem Gerät betrug nach ersten Schätzungen mehrere tausend Euro. Zu einer Detonation war es nicht gekommen. Über das weitere Schicksal der aus Rumänien und Moldawien stammenden Tatverdächtigen wird die Staatsanwaltschaft Görlitz entscheiden.

Vermisste Frau mit Kind aufgetaucht

Bernstadt. Die Polizei beendet die öffentliche Vermisstensuche nach einer 33-jährigen Frau aus Bernstadt und ihrer dreimonatigen Tochter. Mutter und Kind waren Anfang Februar aus der gemeinsamen Wohnung verschwunden und seitdem unbekannten Aufenthalts. Sie sind nun bei Verwandten in der slowakischen Heimat aufgetaucht und haben die Polizei informiert. Für die Behörden besteht momentan kein weiterer Handlungsbedarf, alles Weitere wird familiär zu klären sein. Die Polizei bedankt sich für die Unterstützung der Öffentlichkeit bei der Suche nach der damals als vermisst gemeldeten Frau.

Crystal-Fahrer mit Panne im Tunnel

Kodersdorf. Ein unter Drogeneinfluss stehender Fahrer ist mit seinem Daewoo am Sonntagabend im Autobahntunnel Königshainer Berge aufgrund eines technischen Defekts liegengeblieben. Die Betriebsstelle informierte die Polizei, eine Streife sicherte die Pannenstelle ab. Die Beamten überprüften dabei die Fahrtauglichkeit des 37-jährigen Lenkers und stellten fest, dass der Mann vermutlich unter Drogeneinfluss stand. Ein Test verriet den Konsum von Crystal. Daher veranlassten die Polizisten eine Blutentnahme und untersagten dem Betroffenen die Weiterfahrt. Ein Abschleppdienst transportierte den Daewoo aus dem Tunnel zu einem Parkplatz. Die Bußgeldstelle der Landesdirektion wird sich mit der Ordnungswidrigkeit befassen. Sollte eine Analyse des Blutes den Verdacht bestätigen, werden mindestens 500 Euro Bußgeld und ein Monat Fahrverbot für den Bereich der Bundesrepublik auf den 37-Jährigen zukommen.

Mit 1,7 Promille durch Markersdorf

Markersdorf. Eine Streife des Görlitzer Reviers hat am Sonntagabend in Markersdorf einem 59-Jährigen den Führerschein entzogen. Bei einer Kontrolle Am Schöps bemerkten die Beamten Alkoholgeruch in der Atemluft des Mannes. Ein Test zeigte ein Ergebnis von umgerechnet 1,7 Promille. Damit machte sich der Beschuldigte aus Deutschland strafbar. Die Polizisten untersagten ihm die Weiterfahrt und veranlassten auch eine Blutentnahme. Die Staatsanwaltschaft wird sich mit der Trunkenheitsfahrt befassen.

Diebe stehlen Kfz-Diagnosegerät

Niesky. Unbekannte sind zwischen Sonnabend- und Sonntagmittag gewaltsam in eine Werkstatt in Niesky eingedrungen. Sie durchsuchten die Räume An der Hochstraße und entwendeten ein Kfz-Diagnosegerät. Laut Geschädigtem bezifferte sich der Gesamtschaden auf über 8000 Euro. Kriminaltechniker sicherten Spuren, deren Auswertung noch aussteht. Diagnosegeräte sind eine wertvolle Beute für Autodiebe. Mit den Computern lassen sich Fahrzeuge schlüssellos starten. Sie sollten deshalb wie Bargeld nach Feierabend verschlossen aufbewahrt werden - am besten in einem Safe.

Holzdiebe fällen 25 Kiefern

Groß-Krauscha/Kunnersdorf. Unbekannte haben die Faschingstage zwischen dem 9. Februar und 13. Februar 2018 genutzt, um in einem Waldgebiet bei Groß-Krauscha etwa 25 Kiefern zu entwenden. Die Täter fällten die Bäume zuvor auf dem Flurstück an der S127, das sich unweit der Kunnersdorfer Mülldeponie befindet. Markant ist an der Stelle eine Betonplatte, welche die Diebe möglicherweise als Beladungsstelle nutzten. Die Höhe des Sachschadens ist noch nicht bekannt. Hinweise nehmen das Polizeirevier Görlitz unter 035816500 oder jede andere Dienststelle entgegen.

Wohnhausbrand in Walddorf

Walddorf. Fast 100 Kameraden der umliegenden Feuerwehren sind am Sonntagnachmittag mit 18 Fahrzeugen zur Brandbekämpfung nach Walddorf ausgerückt. Die Zwischendecke eines Mehrfamilien-hauses war am Schornstein in Brand geraten. Die Feuerwehr riss die Decke auf und löschte die Flammen. Teile des Gebäudes sind nun unbewohnbar und der Sachschaden beläuft sich auf etwa 50000 Euro. Durch das Feuer verletzte sich niemand. Ein Feuerwehrmann stürzte während des Einsatzes und musste medizinisch versorgt werden. Mit der genauen Brandursache befasst sich ein speziell geschulter Ermittler und die Kriminalpolizei ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung den 51-jährigen Bewohner aus Deutschland.

Jugendliche flüchten nach Taxifahrt

Weißwasser. Drei Jugendliche haben in der Nacht zum Sonntag in Weißwasser ihre Taxirechnung von 56 Euro nicht beglichen. Der 17-Jährige und seine 16 Jahre alten Begleiter aus Deutschland ließen sich aus Spremberg in die Görlitzer Straße bringen. Als es um die Bezahlung ging, verließen sie fluchtartig das Auto. Sofortige Ermittlungen führten zu den Namen der Täter, die sich wegen Leistungsbetruges zu verantworten haben. Der Kriminaldienst des örtlichen Reviers befasst sich mit den Ermittlungen.

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