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Holzlaster bleibt auf der Autobahn liegen

Gut zwei Stunden lang war der Tunnel Königshainer Berge gesperrt. Die Polizei ärgert sich über das Verhalten der anderen Verkehrsteilnehmer.

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©  SZ-Archiv / Nikolai Schmidt

Mit einem Verkehrschaos hatte die Autobahnpolizei in den frühen Morgenstunden des Freitags zu kämpfen. Der 27-jährige Fahrer eines Holztransporters MAN mit Anhänger havarierte gegen 4.25 Uhr auf der A4 im Tunnel Königshainer Berge in Richtung Görlitz. Zuvor hatte er laut Polizei einen Reifen verloren.

Dieser rollte bis zum linken Fahrbahnrand. Sofort sperrte die Tunnelbetriebsstelle den Tunnel und schaltete am Eingang die Fahrspursperrungen an. Ebenso aktivierte sie die gelben Blinklichter vor der Anschlussstelle Nieder Seifersdorf. Zwei überbreite Schwerlasttransporte standen letztlich vor dem Eingang, da diese an dem havarierten Lkw nicht vorbei kamen.

"Ärgerlich ist das Verhalten der anderen Verkehrsteilnehmer, welche sich nicht an die Fahrspursperrung hielten und in den Tunnel einfuhren. Dort sorgten sie am Unglücksort für weitere Gefahrensituationen", sagt Anja Leuschner, Pressesprecherin der Polizeidirektion Görlitz. Erst als die Autobahnmeisterei mit einem Schilderwagen die Einfahrt zum Tunnel sperrte, konnte laut Leuschner die Bergung beginnen. Erst kurz vor sieben Uhr habe der Verkehrswarnfunk wieder freie Fahrt gemeldet. (SZ)

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