merken
Sport

Horrorcrash: Rossi kommt glimpflich davon

Stürze haben den Großen Motorrad-Preis von Österreich überschattet. Dass Marcel Schrötter wieder auf dem Podium stand, wurde zur Nebensache.

Beim GP in Spielberg gab es am Sonntag einen heftigen Crash.
Beim GP in Spielberg gab es am Sonntag einen heftigen Crash. © dpa/Robert Michael (Symbolbild)

Italiens MotoGP-Superstar Valentino Rossi ist in Spielberg bei einem Horrorcrash mit dem Schrecken davon gekommen. Nach einer folgenschweren Kollision folgen die Maschinen von Franco Morbidelli (Italien) und Johann Zarco (Frankreich) nur Zentimeter an Rossi vorbei, der neunmalige Weltmeister hatte großes Glück.

"Superbeängstigender Moment. Wir sind so glücklich, dass unsere beiden Jungs okay sind", schrieb das Yamaha-Werksteam kurz nach dem Zwischenfall beim Großen Preis von Österreich bei Twitter. Auch Maverick Vinales (Spanien), zweiter Fahrer der Japaner, hätte es beim Crash erwischen können.

Anzeige
Energisch zum Traumberuf
Energisch zum Traumberuf

Junge Menschen aufgepasst: Der ENSO-Ausbildungstag am 10. Oktober startet den eigenen Karrieremotor - jetzt auch digital!

Zarco war auf der Geraden in Morbidelli hineingefahren, die Maschinen flogen geradeaus durch die Kurve 1 und dort knapp an Rossi vorbei. In der Box schlug der 41-Jährige die Hände vor das Gesicht, als er die Szenen auf einem Bildschirm sah. Zarco bleib unverletzt, Morbidelli wurde im Krankenwagen abtransportiert.

Als die Strecke gesäubert war, wurde der Lauf neu gestartet. Nach 20 Runden feierte der Italiener Andrea Dovizioso in Spielberg seinen dritten Sieg in vier Jahren. Für Ducati war es bereits der fünfte Triumph in Spielberg nacheinander, seit der Rückkehr des Kurses in den WM-Kalender haben die Italiener dort immer gesiegt.

Vizeweltmeister Dovizioso (56 Punkte), der erst am Vortag die Trennung von Ducati zum Saisonende nach acht Jahren bekannt gegeben hatte, ist neuer WM-Zweiter hinter Fabio Quartararo (Yamaha/67). Der Franzose wurde am Sonntag Achter. Stefan Bradl (Zahling/Honda), der zum zweiten Mal den verletzten Weltmeister Marc Marquez (Spanien) ersetzte, holte als 17. und Letzter wieder keine Punkte. (sid)

Mehr zum Thema Sport