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Garten

Hortensien sind oft nur scheinbar erfroren

Deshalb sollten Gärtner die Pflanzen nach den letzten Nachtfrösten eingehend begutachten.

© dpa/Jens Becker (Symbolfoto)

Offenburg. Hortensien reagieren besonders empfindlich auf die letzten Fröste im Frühjahr. Sie können erfrieren - wobei das oft nur so scheint. In vielen Fällen sind nur die jungen Blätter erfroren, aber nicht die Triebe selbst. Daher raten die Experten der Zeitschrift "Mein schöner Garten" Hobbygärtnern dazu, die beschädigten Zweigpartien zu begutachten, bevor sie die Pflanze aufgeben.

Fingernageltest bringt Klarheit

Im Zweifel kratzt man mit den Fingernagel die Rinde an: Sie sollte sich gut lösen und darunter frischgrünes Gewebe zeigen - dann ist der Trieb noch am Leben. Erfrorene Triebe haben eine fahlgraue bis dunkelbraune und eingetrocknete Rinde. Das Gewebe darunter wäre dann ebenfalls trocken und hätte einen gelbgrünen Farbton.

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Bei Schäden der Blätter nach Spätfrösten im Frühjahr müssen Hobbygärtner nichts tun. Die Pflanze ersetzt das erfrorene Grün einfach mit der Zeit. Es sei denn, die Triebspitzen hängen schlaff herab: Dann sollte der Haupttrieb bis zur nächsten intakten Knospenpaar herabgeschnitten werden, so der Rat der Experten von "Mein schöner Garten". (dpa-tmn)