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Hospiz: Baustart im Winter geplant

Der Investor für das Projekt in Bischofswerda steht in den Startlöchern. Doch zuvor ist noch eine Hürde zu nehmen.

© Steffen Unger

Bischofswerda. Für den Bau des Hospizes in Bischofswerda hat die Gesellschaft Christliches Hospiz Ostsachsen jetzt Details zum Bauablauf veröffentlicht. Demnach sollen im Winter die Abrissarbeiten an der Fronfeste und die Bohrpfahlgründungen für den Neubau ausgeführt werden. Ehe die Arbeiten beginnen können, müssen jedoch noch Versorgungsleitungen, zum Beispiel für Wasser und Abwasser, umverlegt werden. Diese betreffen nicht nur das Grundstück des künftigen Hospizes, sondern auch weitere Teile der Stadt. „Zu diesen Medienumverlegungen laufen derzeit Planungen, die nicht im Verantwortungsbereich des Christlichen Hospizes Ostsachsen liegen. Wir hoffen, dass die Maßnahmen zeitnah so weit abgeschlossen sind, dass einem Baustart in diesem Winter nichts entgegensteht“, schreibt die Geschäftsführung in einem Informationsblatt. Der Abriss soll sensibel erfolgen; der Turm der Fronfeste sowie die Fassaden der beiden Nachbargebäude bleiben stehen. Details, wie Türgewände, werden geborgen und in den Neubau integriert.

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Die Baugenehmigung wurde durch das Landratsamt erteilt. Etwa ein Jahr ist für die Bauarbeiten vorgesehen. Im Haus entstehen Betreuungsplätze für zwölf sterbenskranke Menschen. Zugleich erhält das älteste erhaltene Gebäude der Stadt damit wieder eine Zukunft. (szo)

Informationsveranstaltung zum Bau des Hospizes am 8. November, 18.30 Uhr im Rathaussaal