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Hoyerswerda

„Ameisengruppe“ entrümpelt den Wald

Unterstützung und einen Bonus gab es von einem Unternehmer, der in Bröthen/Michalken zu Hause ist. Es war die erste, aber nicht die letzte Aktion.

Die Kinder der „Ameisengruppe“ der Kita „Waldsee“ taten gestern mit ihrer Müllsammlung im Wald am Rande von Bröthen/Michalken etwas für die Umwelt und hatten auch Spaß dabei.
Die Kinder der „Ameisengruppe“ der Kita „Waldsee“ taten gestern mit ihrer Müllsammlung im Wald am Rande von Bröthen/Michalken etwas für die Umwelt und hatten auch Spaß dabei. © Foto: Ralf Grunert

Bröthen/Michalken. Es dauerte keine Stunde, da war der große Anhänger mit diversem Unrat gefüllt. Dazu gehörten zum Beispiel eine Fernseherverkleidung, mehrere alte Feuerlöscher, Teppichreste, ein leerer Bierkasten, verschiedene Blechteile und zahlreiche Plastikeimer sowie zum krönenden Abschluss ein offenbar noch funktionstüchtiges Damenfahrrad. All diese Dinge sind am Mittwoch im Wald nahe des ehemaligen Sportplatzes hinter der CSB-Kita „Waldsee“ in Bröthen/Michalken von den Kinder der „Ameisengruppe“ beräumt worden. Mitarbeiter der Hoyerswerdaer Firma Melde & Berthold packten helfend mit an.

Die Kinder hatten den Unrat, der illegal entsorgt wurde, bei einem Waldspaziergang entdeckt. „Das ist nicht gut für die Tiere im Wald und für die Umwelt“, wissen schon die Jüngsten und wollten eine Aufräumaktion starten. Wolfram Berthold, der in Bröthen/Michalken zu Hause ist, erfuhr von seinen zwei Enkelkindern, die die Kita „Waldsee“ besuchen, vom Vorhaben. Und da die Kita Unterstützung bei der Entsorgung des Unrates benötigte, stand er am Mittwoch mit einem Anhänger im Wald bereit.

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Auch nach mehr als einer halben Stunde hatten die Kinder, die zum Schutz vor Schmutz und Bakterien Handschuhe trugen, jede Menge Spaß. Und nachdem der Hänger beladen war, gab es noch einen kleinen Bonus von Wolfram Berthold in Form eines Obolus, den die Kita für ein gesundes Frühstück für alle Kinder der Einrichtung oder für andere gesunde Aktivitäten verwenden können.

Ganz klar, dass in einer knappen Stunde nicht der gesamte Wald gesäubert werden kann. Daher wird diese Müllsammlung auch keine einmalige Aktion bleiben, kündigte Kita-Leiterin Liane Semjank an. (rgr)

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