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Aufmerksamkeit für zwei Hoyerswerdaer

Unternehmer Heiko Schneider und der Zoo Hoyerswerda tauchten jetzt in großen Publikationen auf.

© Repro: Ralf Grunert

Hoyerswerda. Man stolpert in überregional erscheinenden Printprodukten höchst selten über Beiträge mit Bezug zu Hoyerswerda. Und wenn, dann sind sie meist nicht so positiv. Das sah im April schon etwas anders aus. Wer die deutsche April-Ausgabe des Wissenschafts-Magazins „National Geographic“ aufschlug, der entdeckte auf Seite 16 unter der Rubrik „Bewusst leben“ ein Foto von Pinguinen. Das ist in dem Magazin mit seinen sensationellen Fotos nichts Ungewöhnliches. Doch die Aufnahme stammt aus dem Zoo Hoyerswerda.

Unter der Überschrift „Genial gekühlt“ widmet sich ein kleiner Beitrag der Pinguinanlage, in der die Tiere „klimafreundlich plantschen können“, wie es heißt. Möglich macht dies eine Erdwärmepumpe, die das Wasser im Winter wärmt und im Sommer kühlt. Anderswo werden dafür stromfressende Klimageräte eingesetzt. Und in Hoyerswerda ist es eben die nachhaltige Klimatechnik. Das Magazin war auf den Zoo zugekommen, wie Zoo-Pressesprecherin Stefanie Jürß sagt. Daraufhin hat sie ein entsprechendes Foto zugeschickt. Reaktion oder Anfragen, die sich wiederum auf diesen Beitrag bezogen, habe es seitdem aber nicht gegeben.

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Anders sieht das bei Heiko Schneider aus. Er bekommt derzeit eine sehr, sehr gute Resonanz darauf, dass sein Konterfei derzeit in Publikationen wie „Stern“, „Handelsblatt“ und „Wirtschaftswoche“ zu sehen ist. Dabei wird dort gar nicht für den Salon Harrschneider also solches geworben, und auch die Ortsbezeichnung Hoyerswerda taucht nicht auf. Denn der Hoyerswerdaer Unternehmer ist eines von vier neuen Werbegesichtern der Datev.

Die Datev eG ist nach eigenen Angaben der drittgrößte Anbieter für Business-Software in Deutschland und einer der großen europäischen IT-Dienstleister. Gegründet 1966, hat die Genossenschaft des steuerberatenden Berufsstandes im Geschäftsjahr 2020 einen Umsatz von 1,16 Milliarden Euro erzielt und kann sich eine solche Anzeigenkampagne leisten. Das Unternehmen mit Sitz in Nürnberg stellt mit Software, Cloud-Lösungen und Know-how die Basis bereit für die digitale Zusammenarbeit zwischen dem Mittelstand und Steuerberatern. So werden wohl insgesamt 2,5 Mio Unternehmen, Selbstständige, Kommunen und Institutionen unterstützt.

Eines davon ist der Salon Haarschneider. Heiko Schneider sagt: „Es ist schön, in der Wirtschaftspresse aufzutauchen. Für mich persönlich war die Anzeigenschaltung in der Wirtschaftswoche und dem Handelsblatt das Schönste. Die WiWo lese ich seit mehr als 25 Jahren und das Handelsblatt, wann immer ich auf einem Flughafen oder im Urlaub bin.“

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