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Es bleibt dabei: „LHV – kämpft wie Sau!“

Der Lausitzer Handballverein Hoyerswerda will in der Sachsenliga oben mitspielen und hofft auf eine vollständige Saison.

Das ist die Mannschaft des LHV Hoyerswerda für 2021/2022 – hier mal nicht auf dem Parkett der Zuse-Halle, sondern beim hauseigenen Beachvolleyballturnier.
Das ist die Mannschaft des LHV Hoyerswerda für 2021/2022 – hier mal nicht auf dem Parkett der Zuse-Halle, sondern beim hauseigenen Beachvolleyballturnier. © Foto: Werner Müller

Hoyerswerda. Corona verursachte einen Abbruch der Handball-Sachsenliga-Saison 2020/21. „Handball ruht“, hieß es dann für lange Zeit. Die Teams in Sachsens höchster Spielklasse bereiten sich zurzeit auf die neue, am Wochenende beginnende Saison vor. Wir sprachen dazu, aber auch noch einmal zum Corona-Jahr, mit Conni Böhme, dem Trainer des LHV Hoyerswerda.

Herr Böhme – gab es trotz des frühen Abbruchs wegen Corona auch Positives in der letzten Saison?

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Wenn man etwas Positives nennen will, dann, dass der Verein noch mehr zusammengerückt ist. Auch wenn kein Sport möglich war, haben uns unsere Mitglieder die Treue gehalten. Auch die Sponsoren, stellvertretend seien unsere Hauptsponsoren, also die VBH (Versorgungsbetriebe Hoyerswerda), die Ostsächsische Sparkasse Dresden und das Freiberger Brauhaus genannt, haben uns in vollem Umfang weiter unterstützt. Dafür sind wir sehr dankbar.

Welche Schlussfolgerungen ziehen Sie aus der Entwicklung im letzten Jahr?

Nach der langen spielfreien Zeit ist es schwer einzuschätzen, wo die Mannschaften stehen. Fast ein Jahr ohne Handball-Training – das kann man schwer wieder aufholen, gerade im Nachwuchsbereich ... aber wir werden es versuchen.

Wer waren die Stützen der Mannschaft – und was war das Spiel-Glanzlicht?

Angesichts der wenigen Spiele kann man keinen Spieler hervorheben. Wir haben uns als Kollektiv gut entwickelt und hatten gerade „Fahrt aufgenommen“ ... Das Spiel in Bautzen gegen Cunewalde war schon sehr souverän (am 11. Oktober 2020 ein 27:21-Auswärtssieg; d. Red.) – danach war leider Schluss mit der Saison.

Hat sich das Gesicht der Mannschaft verändert?

Zum Glück sehr wenig. Lediglich auf der Torhüter-Position gab es einen Wechsel. Max Kastner ist nach Cottbus gewechselt, dafür geben wir Niclas Schäfer aus dem eigenen Nachwuchs das Vertrauen. Dazu hat sich Robert Conrad unserem Verein angeschlossen, der nach einer handballerischen Auszeit nun seinen Lebensmittelpunkt in die Zuse-Stadt verlegt hat. Zusammen mit Henry Schacht haben wir so ein gutes Dreier-Team, wovon auch immer einer unsere „Zweite“ Männer unterstützen wird.

Welche Testspiele gab es?

Wir haben in dieser Saison eine Vorbereitungs-Partnerschaft mit dem Radeberger SV gehabt, so haben wir uns dreimal zum Testspiel getroffen. Daneben fand noch unser „Turnier der Begegnungen“ in Hoyerswerda statt und natürlich das Spiel im Trainingslager gegen unsere Freunde von Polonia Sroda Wielkopolska.

Wie lautet das Saisonziel?

Wie schon erwähnt, ist es schwer, die Leistungsstärke der Teams zu beurteilen. Wir möchten aber gerne im oberen Tabellendrittel mitspielen – und natürlich versuchen wir, jedes Spiel zu gewinnen.

Was wird das „Spiel des Jahres“ für den Verein in der Punktspiel-Saison?

Ich hoffe, wir erleben viele „Spiele des Jahres“, aber gerade die Heimspiel-Derbys gegen Cunewalde oder Görlitz sind immer sehr stimmungsvoll. Ich freue mich auf alle Zuschauer wieder in der Halle – schon am Sonnabend gegen Zwenkau.

Gibt es einen Schlachtruf / Kabinenspruch / Vor-dem-Anstoß-Ritus oder sonst etwas Typisches für das Team?

Unser Schlachtruf ist schon sehr alt und besteht, glaube ich, schon seit Gründung des LHV: „LHV – kämpft wie Sau!“

Mit Conni Böhme sprach Werner Müller.

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