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Handball-Damen des SC Hoyerswerda stellen sich der Herausforderung Sachsenliga

Das Gesicht des Teams hat sich ziemlich verändert – auch wegen einer Nicht-mehr-Zweiten.

Soll wieder so sein: Das Team schwört sich auf den Sieg ein.
Soll wieder so sein: Das Team schwört sich auf den Sieg ein. © Foto: Werner Müller

Von Werner Müller

Hoyerswerda. Die Handballerinnen des SC Hoyerswerda stehen vor der Sachsenliga-Saison 2021/22. Wir fragten Trainer Damian Reichart: Resümee und Ausblick.

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Erfahrung, Wissen und ein super Team. Bis zum heutigen Erfolg war es eine lange, lehrreiche Reise, die sich nun in verschiedenen Abteilungen widerspiegelt und seinen Kunden Einrichtungs- und Wohnträume verwirklicht.

Herr Reichart, was gibt es aus der Saison 2020/21 Mitnehmenswertes?

Die Mannschaft hat in den vier Spielen bis zum Saisonabbruch gut agiert und mit etwas mehr Glück wäre auch ein Sieg mehr drin gewesen. Wenn es überhaupt etwas Gutes gibt: Die verletzten beziehungsweise angeschlagenen Spielerinnen konnten in der Zwangspause wieder richtig fit werden und stehen nun in den Startlöchern.

Was war das Schwierigste?

Dass der Sport und der persönliche Kontakt zur Mannschaft fehlten. Der Ausgleich zum Alltag war nicht mehr da. Ich hoffe einfach, dass das in dieser Form nicht mehr vorkommt.

Wer waren die Stützen des Teams?

Vera Apitz, Charlott Schöps, Alina Weber, Nadja Irmisch und auch Nicole Seidel waren für die junge Mannschaft sehr wichtig. Auch Laura Rosemann war während ihrer Schwangerschaft nah an der Mannschaft und hat bei den Spielen moralisch unheimlich viel geholfen. Das Team hatte in diesen vier Spielen sehr viel Spaß und hat jede Minute „auf der Platte“ genossen.

Welche Zu- und Abgänge sind im Team zu verzeichnen?

Da es in der neuen Saison leider keine „Zweite“ geben wird, sind sechs Spielerinnen, die der Mannschaft sehr gut tun, aus der 2. in die Erste hoch gerückt. Zudem kam eine Torfrau aus Bad Muskau zu uns, die sich auch wunderbar integriert hat. Die Trainer Marko Gäbler und Thomas Gasterstädt, die in der „Zweiten“ richtig gut gearbeitet haben, werden ihre Erfahrung jetzt der „Ersten“ weitergeben und mir im Trainings- und Spielbetrieb mit Rat und Tat zur Seite stehen. Auf der Verlustseite steht Marie-Therese Kirschner, ein junges, starkes Torhüter Talent. Sie hat leider aufgehört. Ich wünsche ihr auf diesem Wege nochmals alles Gute. Vera Apitz hat ihre erfolgreiche Laufbahn beendet. Ihr Ausstieg ist für das Team sportlich, aber vor allem menschlich ein herber Verlust. Die drei Jahre, die ich mit Vera zusammenarbeiten durfte, waren für mich sehr lehrreich, und dafür bin ich immer dankbar.

Wie heißt die Saison-Zielstellung ?

Wir wollen attraktiven Handball zeigen und im oberen Mittelfeld dabei sein.

Was wird das „Spiel des Jahres“?

Das Derby zu Hause gegen VfB Bischofswerda am 13. November wird bestimmt sehr aufregend. Ansonsten muss man schauen, wie sich die Saison entwickelt.

Ein Tipp: Wer wird Deutscher Handballmeister 2021/2022?

Bei den Frauen die SGBBM Bietigheim. Und bei den Männern setze ich als THW Kiel Fan natürlich auf Kiel. Allerdings werden auch Flensburg, Magdeburg und die Füchse Berlin ein gewaltiges Wörtchen um die Deutsche Meisterschaft mitreden.

Den Saisonauftakt der Sachsenliga müssen die SC-Frauen auswärts bestreiten: Am Sonntag, dem 26. September, sind sie um 15 Uhr bei der HSG Neudorf/Döbeln zu Gast. Das erste Heimspiel wird am 2. Oktober, einem Sonnabend, ab 18.30 Uhr in der Zuse-BSZ-Halle an der Käthe-Kollwitz-Straße 5 gegen den HSV Marienberg ausgetragen.

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