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Lausitzer Feuerwehren unterstützen Löscharbeiten

In der Sächsischen Schweiz wird mit Personal und Technik unterstützt.

Von Uwe Schulz
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Die Brandbekämpfung beschäftigt derzeit viele Kamderaden.
Die Brandbekämpfung beschäftigt derzeit viele Kamderaden. © Archivfoto: Ralf Grunert

Landkreis. Mehr als 250 Feuerwehrleute sind zur Brandbekämpfung in der Sächsischen Schweiz unterwegs. Dabei werden sie auch von Kameraden aus dem Landkreis Bautzen unterstützt. Der Landkreis habe zwei Katastrophenschutzzüge in das Brandgebiet abgeordnet, teilt Sarah Günther vom Landratsamt Bautzen mit. Das seien die Katastrophenschutzzüge Wasserversorgung und Waldbrand.

In diesen Zügen sind Fahrzeuge der Feuerwehren Straßgräbchen, Lichtenberg, Panschwitz-Kuckau, Zeißig, Wittichenau, Neustadt/Spree, Tätzschwitz, Zerre, Schwarzkollm und Weißkollm im Einsatz. Wie ein Sprecher der Regionalleitstelle Ostsachsen mitteilt, wurden die Wehren am Montagabend in das Brandgebiet in der Sächsischen Schweiz alarmiert.

Am Dienstagvormittag teilte die Feuerwehr Straßgräbchen auf Facebook mit, dass ihr Katastrophenschutzzug in der Nähe von Carolafelsen und Rübezahlstiege eine 2,5 Kilometer lange Wasserversorgung aufgebaut und Schneisen gezogen habe, um eine Ausbreitung des Feuers zu verhindern. Der Einsatz des Zuges sei zunächst bis einschließlich Freitag geplant. Seitens des Landkreises Bautzen wurden Busse gechartert, mit denen zentral das Personal täglich selbstständig ausgetauscht werden kann. Die Ablösung erfolgt jeweils abends.

Seit Sonntagmorgen kämpfen Kameraden der Feuerwehr gegen einen Waldbrand in der Böhmischen Schweiz. Am Montag breitete sich der Waldbrand auch auf die Sächsische Schweiz aus. Der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge hat am Dienstagmorgen für den Bereich Bad Schandau den Katastrophenalarm ausgerufen. Auf tschechischer Seite haben die Feuer bislang dramatischere Auswirkungen. Hier sind nicht nur solch touristisch-landschaftlichen Highlights wie die Edmunds-klamm betroffen, sondern auch Wohnhäuser. Die Wälder in der Region haben in den letzten Jahren ohnehin unter Trockenheit und Borkenkäferbefall gelitten. (red/US)

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