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Hoyerswerda

LHV-Fern-Wettkampf in der Zwangspause

Beim Hoyerswerdaer Handball-Verein treten die Sportler gegen die Trainer an. Es geht darum, sich fit zu halten.

Auch wenn der Handball-Spielbetrieb derzeit wegen der Corona-Pandemie ruht, trifft das nicht auf die Sportler zu. Die halten sich in besonderer Weise fit.
Auch wenn der Handball-Spielbetrieb derzeit wegen der Corona-Pandemie ruht, trifft das nicht auf die Sportler zu. Die halten sich in besonderer Weise fit. © Foto: Gernot Menzel

Hoyerswerda. Auch, wenn ein gemeinsames Training in der BSZ-Sporthalle für die Mannschaften des LHV weiter nicht möglich ist, so halten sich die Sportler doch auf vielfältige Weise fit. Und es gibt sogar zwei kleine Wettbewerbe, teilte der Verein mit. Die erste Männermannschaft hat von ihren Trainern eine Aufgabe bekommen: „Jeder ist selbst dafür zuständig, seinen Fitness-Zustand zu halten. Dabei geht es uns vor allem um die Grundlagenausdauer in Form von Läufen oder Radfahren“, sagt Trainer Conni Böhme.

Teamintern gibt es nun einen Wettbewerb: Trainercrew gegen Spieler. Das Trainerteam liegt mit 73,39 Punkten weit vor den Spielern mit 30,40 Punkten. Dabei gibt es für jeden Lauf- und fünf Radkilometer einen Punkt. „Wir wollten so einen kleinen Anreiz schaffen. Der Ehrgeiz ist bei mir auch sehr hoch, ich glaube, ich bin noch nie so viel gelaufen wie zurzeit“, so der LHV-Coach weiter. Natürlich gibt es für seine Spieler am Ende auch eine Anerkennung je nach Laufleistung. Dem Fitness- und Gesundheitszustand kann das nicht schaden.

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Und auch im Nachwuchs gibt es einen Wettbewerb Spieler gegen Trainerteam. Dabei hat die D-Jugend des LHV von ihren Trainern den Auftrag bekommen innerhalb von zwei Wochen zusammen 2.000 Liegestütze zu machen. Schaffen sie es, bekommen sie einen Punkt. Bei derzeit 1.341 erledigten Liegestützen sieht es sehr gut aus. Danach gibt es dann für die kommenden zwei Wochen die nächste Aufgabe.

„Wir sind sehr froh, dass uns die Eltern zu Hause als Schiedsrichter dabei unterstützen. Die Jungs haben auch großen Ehrgeiz, was uns sehr froh macht“, so die D-Jugend-Trainer. Am Ende soll das „Schuften“ auch für die Jungs nicht umsonst sein, was sie allerdings bei einem Gesamtsieg bekommen, wurde noch nicht verraten. (LHV/rgr)

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