Partner im RedaktionsNetzwerk Deutschland
SZ + Hoyerswerda
Merken

Liebe gewann gegen schwarzen Schnee

Erika Wustmann wollte anfangs nicht in Laubusch bleiben. Heute hängt sie an dem Ort und ihren Lieblingsplätzen darin.

Von Marcel Pochanke
 5 Min.
Teilen
Folgen
NEU!
Erika Wustmann im Kulturhaus Laubusch inmitten einer aktuellen Ausstellung zu Ehren des Künstlers Fritz Tröger zu dessen 130. Geburtstag. Im Hintergrund findet sich das für sie wertvollste Exponat im Haus überhaupt: Eine fast 150 Jahre alte handgezeichnet
Erika Wustmann im Kulturhaus Laubusch inmitten einer aktuellen Ausstellung zu Ehren des Künstlers Fritz Tröger zu dessen 130. Geburtstag. Im Hintergrund findet sich das für sie wertvollste Exponat im Haus überhaupt: Eine fast 150 Jahre alte handgezeichnet © Foto: Marcel Pochanke

Laubusch. Erika Wustmann empfängt in ihrem Büro im Kulturhaus von Laubusch. Doch es wird sie nicht lange in dem Zimmer halten. Sie brennt förmlich darauf, den Besucher herumzuführen und alles zu zeigen: Die Ausstellungen zur Geschichte von Ort und Industrie, die Fotos vom Alltag der Menschen hier und vor allem den größten Schatz, wie sie sagt, den man im Kulturhaus aufbewahre: Eine handgemalte Karte von 1878/79 zeigt den alten Kreis Hoyerswerda. Im Süden schließt sich das „Königreich Sachsen“ an – als weiße Fläche. Von Interesse für den Kartografen waren nur die Gelasse um Hoyerswerda, das ebensogroße Wittichenau oder Bernstadt. Viele Ortschaften, die dort liebevoll beinahe Haus für Haus gezeichnet wurden, gibt es nicht mehr. Dazu gehört auch das ursprüngliche Laubusch.

Ihre Angebote werden geladen...