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19 Themenkomplexe zu Wittichenau 2040

Für das Wittichenauer Gemeindeentwicklungskonzept liegt jetzt der Fragebogen vor.

Marktplatz Wittichenau
Marktplatz Wittichenau © Archivfoto: Hagen Linke

Wittichenau. Am 8. Juli hatte der Stadtrat Wittichenau nach einer vorausgehenden Empfehlung des Vergabeausschusses beschlossen, der Stadtentwicklungsgesellschaft „die STEG“ aus Dresden den Auftrag zu erteilen, ein Gemeindeentwicklungskonzept (GEK) für die Stadt Wittichenau zu erstellen – für in summa 39.734,10 Euro. Zum Warum und Wie dieses Konzeptes gab an besagtem Mittwochabend der Projektleiter Stadtplanung der STEG, Dipl.-Ing. Martin U. Neumann, dem Rat Auskunft.

Altes Förderprogramm läuft aus

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Hintergrund: Das Förderprogramm KSP (Kleinere Städte und Gemeinden – überörtliche Zusammenarbeit und Netzwerke) der Sächsischen Aufbaubank, von dem Wittichenau bislang profitiere, laufe für die Stadt im Jahre 2021 aus. Wolle man einen Neu-Antrag auf Weiter-Förderung stellen, sei ein GEK unerlässlich – auch für die Erlangung weiterer Fördermittel und Zuschüsse, etwa aus den Programmen EFRE (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) oder ESF (Europäischer Sozialfonds -für Deutschland-). Anders gesagt: Es ist genug Geld da, um etwas in der Kommune tun zu können. Man muss nur wissen, wo – und wie man herankommt. Und das, so Neumann, sei nur über ein GEK möglich. Das wiederum setze voraus, herauszufinden, wo die Stadt Wittichenau im Jahr 2035 oder 2040 stehen will, welche Wünsche und Vorschläge die Bürger dazu haben.

In Rathaus, Bibliothek und Internet

Dazu sollte ein Fragebogen her. Den gibt es jetzt. Im Wittichenauer Wochenblatt ist er veröffentlicht worden; es gibt ihn aber auch im Rathaus der Stadt Wittichenau, in der Stadtbibliothek an der Kamenzer Straße 22 und im Internet auf der Website der Stadt Wittichenau (Adresse siehe unten) unter dem Pfad „Rathaus“ – „Aktuelles“ – „Bekanntmachungen“ – „Bürgerumfrage zur Stadtentwicklung“. Dieser Fragebogen, so Bürgermeister Markus Posch, solle dort demnächst auch „beschreibbar“ gemacht werden. Er wirbt dafür, dass sich möglichst viele (alle) Wittichenauer an dieser Aktion beteiligen. Schließlich gehe es um die langfristige Entwicklung der Stadt. Das solle doch jedem die geschätzt 20 Minuten wert sein, die das Beantworten der Fragen in Anspruch nehme.

Rücklauf bis 11. Januar 2021

Der Bogen umfasst 19 Themenkomplexe mit zum Teil mehreren Fragen, aus deren Antworten sich als Quintessenz ergibt, wo Wittichenau Handlungsbedarf ausmacht und verwirklichen soll/wird. Unter anderem geht es um die vorhandene und künftig wünschenswerte Vielzahl von Verkaufs-, Betreuungs-, Pflege-, Freizeit-, Kultur- Einrichtungen in der Stadt; zur Wohnungs- und Verkehrssituation; was nach Meinung des/der Befragten in den nächsten 20 Jahren (im Zuge des Kohleausstiegs) in Wittichenau investiert werden sollte. Gleichfalls gefragt wird neben statistischen Dingen nach einer Einschätzung der Entwicklung Wittichenaus/der Ortsteile in den letzten zehn Jahren; des bürgerschaftlichen Engagements; – und was Wittichenau lebens- und liebenswert macht.

Die ausgefüllten Bögen müssen bis zum 11. Januar 2021 bei der Stadtverwaltung Wittichenau vorliegen. Wie und wo die Einreichung möglich ist, findet sich abschließend auf dem Fragebogen selbst.www.wittichenau.de

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