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Am Sonntag in die Firma – zum Impfen

Yados ist der größte industrielle Arbeitgeber Hoyerswerdas. Die Idee, das mobile Impfteam ins Haus zu holen, kam gut an.

Daniel Wetzko, Projektmanager Energiesysteme bei Yados, war einer von 120 Mitarbeitern, die am Sonntag von Ärztin Cornelia Unger ihre zweite Corona-Schutzimpfung erhielten.
Daniel Wetzko, Projektmanager Energiesysteme bei Yados, war einer von 120 Mitarbeitern, die am Sonntag von Ärztin Cornelia Unger ihre zweite Corona-Schutzimpfung erhielten. © Foto: Uwe Schulz

Hoyerswerda. Normalerweise dreht am Sonntag bei Yados im Gewerbegebiet Nardt nur der Wachschutz seine Runde. Gestern war es hier deutlich belebter. Alle paar Minuten fuhren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor, um sich ihre zweite Corona-Schutzimpfung abzuholen. Ähnlich wie in Krankenhäusern und bei anderen großen Arbeitgebern hatte sich die Geschäftsführung der Firma entschlossen, der Belegschaft ein Impfangebot zu unterbreiten.

„Mit Freigabe der Priorisierungsgruppe 3 nahmen wir Kontakt mit dem DRK-Impfzentrum auf“, schildert Yados-Prokurist Olaf Besser. Das mobile Impfteam der Malteser hatte an Wochenenden noch Kapazitäten und so vereinbarte man den ersten Impftermin für den 9. Mai. Via Intranet, Bildschirmlaufbänder und Aushänge war die 240-köpfige Belegschaft informiert worden. Die Hälfte davon nahm das freiwillige Impfangebot an. Da sich etliche andere Mitarbeiter schon anderweitig um eine Impfung gekümmert hatten, schätzt Olaf besser jetzt den Impfstand in der Belegschaft bei über zwei Dritteln. Die 120 Dosen am Sonntag wurden zwischen 9.30 Uhr und etwa 14 Uhr verimpft. Neben Ärztin Cornelia Unger und einer Schwester waren zwei weitere Malteser-Leute vor Ort. Yados übernahm deren Versorgung und am Ende gab es noch Präsentkörbe für das mobile Impfteam. Olaf Besser sagt, dass Yados einerseits seinen Leuten angesichts der Wartezeiten in den Impfzentren diesen Service bieten wollte, andererseits natürlich auch aus Eigennutz handelt. Denn die Auftragsbücher, so Olaf Besser, sind voll und coronabedingte Produktionsausfälle kann man nicht gebrauchen.

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