Hoyerswerda
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Ankerglas-Zentrum und kürzere Wege

Der Bernsdorfer Bürgermeister nimmt das Glaswerk-Jubiläum zum Anlass, um Möglichkeiten für die Zukunft aufzuzeigen.

Von Ralf Grunert
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© Foto: Gernot Menzel

Bernsdorf. Veranstaltungen mit einem größeren Publikum nimmt der Bernsdorfer Bürgermeister Harry Habel (CDU) gern zum Anlass, um über laufende Aktivitäten der Stadt zu informieren, die in die Zukunft gerichtet sind. So geschehen unlängst bei der Feier aus Anlass des 150-jährigen Bestehens der Bernsdorfer Glashütte. Und das nicht ohne Grund.

„Wir wollen einen neuen Industriepark entwickeln“, ließ er wissen. Es handelt sich um eine Fläche von 35 Hektar in Straßgräbchen, gelegen gegenüber von TDDK. „Wäre das nicht der Standort für eine neue Glaswanne?“, so die in ein Augenzwinkern verpackte Frage des Bürgermeisters. „Das wäre auch für Jägermeister interessant. Es würde den Weg zwischen dem Glaswerk und Kamenz verkürzen“, merkte er mit Blick auf die Belieferung des in Kamenz ansässigen Likörherstellers mit Flaschen aus dem zu Owens-Illinois (O-I) Inc. gehörenden Glaswerk Bernsdorf an.

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Damit nicht genug, auch die im Rahmen der Jubiläums-Feier – ohne einen konkreten Standort zu nennen – angesprochene Schaffung eines O-I-Ausbildungszentrums griff Harry Habel auf. Er kam auf den Plan zu sprechen, im Bernsdorfer Stadtzentrum ein Kompetenzzentrum für Wirtschaft und Soziales als Neubau zu errichten. Warum nicht gemeinsam ein solches Projekt realisieren, eine Art digitale Ausbildungsstätte, in der Profis in der Glasproduktion ihr Wissen an die jüngere Generation weitergeben? Er hatte auch eine Idee für den Namen: Ankerglas-Zentrum.

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