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Hoyerswerda
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Anruf-Sammel-Taxi muss vorübergehend in Hoyerswerda eingestellt werden

Der Grund dafür ist der Fachkräftemangel.

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© Symbolfoto: SZ Archiv

Hoyerswerda. Ab dem 1. Mai muss die Verkehrsgesellschaft Hoyerswerda (VGH) das Anruf-Sammel-Taxi (AST) vorerst ersatzlos einstellen. Wie Christian Geymeier, Leiter Verkehr, informiert, sei der VGH von dem erst im Dezember 2022 neu beauftragten Taxiunternehmen mitgeteilt worden, aufgrund des Fachkräftemangels sowie nach Erhöhung des Mindestlohnes diese Leistung ab Mai 2023 nicht mehr erbringen zu können. „Das AST in Hoyerswerda kann somit vorläufig zuletzt am Sonntag, dem 30. April, genutzt werden“, so Geymeier.

Bereits im letzten Dezember sei es für die VGH sehr schwierig gewesen, überhaupt noch ein neues Taxi-Unternehmen für das AST zu finden. „Deshalb danken wir ausdrücklich dem Taxiunternehmer, dass er es zumindest versucht hat, das AST-Angebot adäquat fortzuführen“, so VGH-Geschäftsführer Stefan Löwe. Hintergrund ist, dass der vorhergehende langjährige AST-Partner der VGH den Vertrag ebenfalls wegen Fachkräftemangels nicht mehr fortführen konnte. „Aufgrund der Kurzfristigkeit der Kündigung durch das bisherige Unternehmen bleibt der VGH leider keine andere Möglichkeit, als das Angebot zunächst ersatzlos einzustellen“, so Löwe weiter.

Realistisch sei nicht vor Juli mit der Wiederkehr des Anruf-Sammel-Taxis zu rechnen. Die VGH bemühe sich, Alternativen zu bieten. Denkbar sei der Ausbau des Busangebotes weiter in die Abendstunden hinein und/oder das AST zumindest am Wochenende selbst zu betreiben. (pm/rgr)