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Hoyerswerda

Betrugsmasche samt Fahrservice

Polizeiliche Vorkommnisse in Hoyerswerda und dem Umland

© Symbolfoto: SZ Archiv

Oßling. Eine Frau (79) aus Oßling erhielt am letzten Donnerstag einen Anruf einer vermeintlichen Polizistin aus Polen. Demnach habe ihre Tochter einen Verkehrsunfall verursacht und einen polnischen Staatsbürger lebensgefährlich verletzt. Die Inhaftierung könne durch eine Kaution von 70.000 Euro abgewendet werden. So schildert es die Polizei. Die Seniorin kratzte alle Reserven zusammen und stieg in ein bisher unbekanntes Auto, das vor dem Haus wartete und fuhr mit nach Breslau. Während der Fahrt bekam die Rentnerin Zweifel. Der Taxifahrer telefonierte oft. Als die Dame das Wort Enkeltrick sagte, übergab der Fahrer ihr das Telefon. Am anderen Ende der Leitung war wieder die „Polizistin“. Die Oßlingerin wurde an einem Parkplatz außerhalb von Breslau aus dem Fahrzeug gelassen – und fuhr mit ihrem Hab und Gut wieder nach Hause. (red/US)

Mit 77 km/h durch Wiednitz

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Wiednitz. Polizisten haben am Montagnachmittag die Geschwindigkeit an der Grünewalder Straße überwacht. Hier gilt ein innerorts übliches Tempolimit von 50 km/h. Von den in gut zwei Stunden gemessenen 65 Fahrzeugen hielten sich elf Fahrzeugführer nicht an die Verkehrsregeln. Mit 77 km/h durchfuhr ein Pkw-Lenker die Messstelle und lieferte damit den negativen Tageshöchstwert. Es folgt ein Bußgeldbescheid. Alle anderen Temposünder lagen im Verwarngeldbereich.

Keine Maske, kein Attest

Hoyerswerda. Am Montagvormittag bemerkten Polizisten auf dem Aldi-Parkplatz an der Ziolkowskistraße einen Mann ohne Mund-Nasen-Bedeckung. Der 41-Jährige konnte keine Befreiung vorweisen. Es folgte eine Anzeige im Sinne der Corona-Schutz-Verordnung. (red/US)

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