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Hoyerswerda

Brötchen und Honig vom Vermieter

Die Wohnungsgesellschaft Hoyerswerda hat die Günter-Peters-Straße 2-8 saniert. Für die Mieter gab’s jetzt eine nette Aufmerksamkeit.

© Foto: Gernot Menzel

Hoyerswerda. Der Geschäftsführer der Wohnungsgesellschaft Hoyerswerda (WH), Steffen Markgraf, erinnert sich noch ganz genau daran, wie im August 2019 mit der Sanierung des Wohnhauses Günter-Peters-Straße 2-8 begonnen wurde. Da war allerdings ein (Groß-) Teil ideellen Arbeiten schon getan, denn erste Planungen für die Peters-Straße 2-8 gab es bereits im Jahr 2018. Der Grund: Diese Maßnahme war nicht eine einfache Sanierung: „Hier musste in die vorhandene Bausubstanz eingegriffen werden. Fahrstuhlanbau von außen, teilweise Grundrissänderungen in den Wohnungen und Balkonanbauten waren die größten Maßnahmen.“

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Aber auch schon im Vorfeld gab es unausweichliche Dinge: Um entsprechende Baufreiheit für diese umfängliche Baumaßnahme zu erhalten, mussten von den noch in diesem Haus verbliebenen Mietern ihre Wohnungen freigezogen werden. „Wir haben hier einen Großteil der Umzugs- und Umsetzungskosten übernommen. Alternative Wohnungsangebote mussten her. Wenn möglich, im selben Viertel, also im Wohnkomplex I. Das haben wir ganz gut gemeistert. Denn alle Mieter, die weiterhin gern in Hoyerswerda wohnen bleiben wollten, konnten mit neuem Wohnraum versorgt werden und zum Teil sogar in der gewohnten Umgebung im WK I.“

Zeitplan gehalten

Das Zeit-Ziel für die planmäßige Fertigstellung der Komplexmodernisierungsmaßnahme Günter-Peters-Straße 2-8 haben das Wohnungsunternehmen und natürlich die bau-ausführenden Firmen, denen Markgraf ausdrücklich dankte, erreicht. Wo es die baulichen Gegebenheiten hergaben, wurden die Bestandsbäder teilweise vergrößert und auf eine moderne Nutzung angepasst. Dazu gehören unter anderem bodengleiche Duschen, moderne Handtuchheizkörper und neue Sanitärausstattungen. Alle Wohnungen haben einen Balkon, der obendrein schwellenlos erreichbar ist.

Die Schlüsselübergabe an die Mieter erfolgte in der 42./43. Kalenderwoche, also Ende Oktober. Fast täglich rollten dann die Umzugswagen an. Die Lage der Wohnungen ist mit guten Einkaufsmöglichkeiten, Nähe zu medizinischen Versorgungs- und kulturellen Einrichtungen, Schulen und Kitas perfekt für Jung und Alt.

Lob vom Oberbürgermeister

Oberbürgermeister Torsten Ruban-Zeh bemerkt: „Mit diesem in die Zukunft weisenden Umbau ist unserer Wohnungsgesellschaft ein weiterer Schritt in die richtige Richtung gelungen. Wir können auf die zukünftigen Projekte unserer Wohnungsgesellschaft gespannt sein, die für Mieter jeden Alters neue und passende Angebote parat haben werden.“

P.S.: Für die neuen Mieter gab’s am Dienstag eine Überraschung: Jeder fand einen kleinen Beutel an seiner Wohnungseingangstür. Darin waren frische Brötchen, Marmelade und Honig fürs Frühstück. (PR)

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