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Hoyerswerda

Die Geselligkeit war gefragt

Das Dorffest in Burg hatte in diesem Jahr nicht die gewohnten Ausmaße. Aber zur Freude der Bürger fand es überhaupt statt.

Die Dorffestbesucher in Burg hatten zur Kaffee-Zeit am Nachmittag eine große Auswahl unter den immerhin 14 Kuchen und Torten.
Die Dorffestbesucher in Burg hatten zur Kaffee-Zeit am Nachmittag eine große Auswahl unter den immerhin 14 Kuchen und Torten. © Foto: Jost Schmidtchen

Von Jost Schmidtchen

Burg. Ob das 5. Burger Dorffest nach der Wiederbelebung der Tradition im Jahr 2016 in diesem Jahr stattfinden würde, war einige Zeit nicht klar. Erst im Juni hat der Ausrichter, der Dorfclub „Kleine Spree“, sich dafür entschieden, angesichts gewisser Lockerungen der Corona-Bestimmungen die Möglichkeiten zur Durchführung zu prüfen und daraufhin mit den Vorbereitungen begonnen. Silvana Syckor, Mitglied im Dorfclub, sagte gegenüber TAGEBLATT: „Wir sind bei den Planungen kein Risiko eingegangen und haben Verträge mit Diskotheken oder anderen Unterhaltern nicht abgeschlossen. Das Dorffest sollte auf jeden Fall stattfinden, aber nur in einer kleinen Version.“ Das hat am vergangenen Wochenende dann auch ganz gut funktioniert.

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Bereits am Freitag traf sich die Jugend von Burg mit Gleichgesinnten aus den Nachbardörfern. Es herrschte eine angenehme Atmosphäre. Nicht nur im Festzelt, sondern auch im Außengelände. Der Sportplatz von Burg ist schließlich groß genug. Der Sonnabend gestaltete sich ebenso. Da trafen sich Jung und Alt im Festzelt zum Kaffeetrinken in gemütlicher Runde. Lange genug hat man nicht mehr beieinander gesessen und sich mit den Nachbarn unterhalten. Nun war dazu wieder Gelegenheit.

Für den Kuchenbasar hatten die Burger Frauen reichlich gesorgt, 14 Kuchen und Torten erfreuten sich des Appetits der Gäste. Zu den Traditionen der vergangenen vier Dorffeste, die auch in diesem Jahr fortgeführt wurden, gehörte die gut mit Preisen bestückte Tombola. Der Schätzmeister hatte in diesem Jahr sein Glas mit Kronkorken gefüllt. Nun galt es zu schätzen, wie viele drin waren. Zur Unterhaltung der Kinder gab es eine Hüpfburg und Gokarts.

Mehr war nicht, musste aber auch nicht sein. Im Mittelpunkt stand ganz einfach die Geselligkeit. Über die freute sich auch die 77-jährige Anneliese Kranick als ältestes Mitglied und Mitbegründerin des Dorfclubs. Diesem gehören aktuell 55 Mitglieder an. Das zeigt, dass der dörfliche Zusammenhalt funktioniert.

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