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Der DJK hat jetzt eine würdige Heimstatt

Feierliche Einweihung und Segnung des Neubaus des Sanitär- und Sozialgebäudes der DJK Blau-Weiß Wittichenau.

Wittichenaus Pfarrer Dr. Wolfgang Kresak, dem hier Ministrant Florian Wels zur Seite steht, weihte den Neubau des Sozialheims der DJK Wittichenau.
Wittichenaus Pfarrer Dr. Wolfgang Kresak, dem hier Ministrant Florian Wels zur Seite steht, weihte den Neubau des Sozialheims der DJK Wittichenau. © Foto: Werner Müller

Von Werner Müller

Wittichenau. Am Sonnabend hatten die Sportler der DJK Blau-Weiß Wittichenau allen Grund zum Feiern: Ihr neues Sozialgebäude wurde seiner Bestimmung übergeben. Dieser Tag der Einweihung und Segnung war vor allen Dingen ein großes Dankeschön an alle, die dabei mitgeholfen hatten, dass der Bau entstehen konnte.

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Unter den Ehrengästen waren Elsbeth Beha, Präsidentin des DJK-Bundesverbandes; Torsten Pfuhl, der Präsident des Kreissportbundes Bautzen und Thomas Delling von der Lausitzer Seenlandstiftung. Wittichenaus Bürgermeister Markus Posch ließ herzliche Grüße an die versammelte Festgemeinde ausrichten, da er selbst nicht teilnehmen konnte.

Der Altpräsident der DJK Blau-Weiß Wittichenau, Hubertus Szczepaniak, ließ das (Bau-)Geschehen des Vereins Revue passieren, 1925 beginnend mit dem Bau des ersten Sportplatzes und der Gruchmannbaude, der Bildung der SG Traktor Wittichenau zu DDR-Zeiten und der Neugründung als DJK Blau-Weiß im Jahre 1994. Dann tat sich viel: Bau des Vereinshauses 1998, Bau des Trainingsplatzes 2006 (wo der 1. FC Landtag Sachsen und eine Repräsentations-Auswahl der DJK Blau-Weiß Wittichenau das Eröffnungsspiel gestalteten); 2011 Bau der Tribüne – und jetzt die Vollendung des Baus des neuen Sanitär- und Sozialgebäudes.

Der Bauleiter Udo Popella, Altbürgermeister von Wittichenau und Bauingenieur, sagte: „Bauen war immer schon mein Hobby.“ Er war an vorderster Stelle dabei, begleitete von der Bauplanung über den 1. Spatenstich bis zur Einweihung das Projekt: „Die Praxis ist der beste Lehrmeister, und man kann feststellen: egal wie alt man ist – man lernt nie aus.“ 

60% Eigenmittel waren vonnöten

Vom Fördermittelantrag bis zur Einweihung sind 18 Monate vergangen. Dabei stand die Finanzierung unter einem extra schwierigen Stern. Der Fördertopf war nicht so voll wie erhofft. Insgesamt hat der Bau 150.000 Euro gekostet; gefördert wurden nur 40 %. Noch eine besondere Hürde: Alles musste in Vorleistung bezahlt werden; erst dann flossen Fördergelder. Und 60% waren eh vom Verein aufzubringen! Da war viel Herzblut vonnöten, um genügend Spenden aufzubringen. Man kann nur all denen danken, die ihr Herz und ihre Geldbörse geöffnet und die Vollendung des Baus ermöglicht haben.

Einer dieser Sponsoren ist Heilpraktiker Tobias Jantsch aus Kamenz: „Das ist gelebte Solidarität hier in Wittichenau. Der Verein ist Bindeglied und Anker für die Menschen die zum Verein gehören.“

Die Präsidentin DJK Wittichenau Sylvia Schenker bedankte sich bei allen, die zum Gelingen des Baus beigetragen haben. Sie verkündete, dass die auf der Wahlversammlung beschlossene Bildung eines DJK-Beirates nun umgesetzt wird. Zur Mitarbeit im Vereinsbeirat zur Unterstützung des DJK-Präsidiums haben sich bereit erklärt Hubertus Szczepaniak, Christian Jeschky, Thomas Marschner, Thomas Kobalz und Udo Popella.

Pfarrer Dr. Wolfgang Kresak betonte in seinen Worten zum Neubau, dass „der ohne Gott baut, der baut umsonst. An Gottes Segen ist alles gelegen.“

Natürlich erklang die Vereinshymne der DJK Blau-Weiß Wittichenau „Wie ein Adler möcht’ ich fliegen“. Beim gemeinsamen Kaffeetrinken und Bratwurstessen erinnerte die Festgemeinde an das Baugeschehen und nahm vom Haus Besitz.

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