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Dogwerk-Investor kann jetzt loslegen

Eine von der Stadt Lauta vor zwei Jahren verkaufte Immobilie erhält jetzt eine willkommene Nachnutzung als Hundezentrum.

Auf diesem Gelände an der Engelsstraße/Ecke Krankenhausstraße will die Firma Dogwerk ein Hundezentrum errichten.
Auf diesem Gelände an der Engelsstraße/Ecke Krankenhausstraße will die Firma Dogwerk ein Hundezentrum errichten. © Archivfoto: Uwe Schulz

Lauta. Sichtlich zufrieden informierte Bürgermeister Frank Lehmann die Lautaer Stadträte in deren jüngster Zusammenkunft darüber, dass die Baugenehmigung für das an der Krankenhausstraße geplante Hundezentrum der Firma Dogwerk erteilt wurde. „Es war ein recht langer Weg, aber er wurde gemeistert“, so das Stadtoberhaupt.

Zuletzt habe es laut seiner Auskunft unter anderem Auflagen hinsichtlich der Lärmemission speziell in den Nachtstunden und eine Beschränkung des Hundetrainings auf die Zeit von 7 bis 20 Uhr und nur auf der Ostseite des Grundstücks gegeben.

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„Ich freue mich sehr, das es endlich soweit ist. Endlich ist Rechtssicherheit eingetreten. Ich wünsche dem Ganzen guten Erfolg“, so der Bürgermeister, der weiß, wie er sagte, dass so mancher Hundebesitzer nicht nur in Lauta schon sehnsüchtig auf das Hundetrainingszentrum wartet.

Die Lautaer Stadträte hatten dem Dogwerk-Vorhaben im März ihr Einvernehmen erteilt. Das Hundezentrum entsteht auf dem Grundstück an der Krankenhausstraße, auf dem sich früher mal ein Kinderwochenheim befand und auf dem zuletzt über viele Jahre der DRK-Ortsverein mit der Tafel und der Kleiderkammer ansässig war. Die Stadt hat die Immobilie im Frühjahr 2019 an Dogwerk-Inhaber Martin Geyer verkauft, nachdem zuvor ein Projekt zum „Mehrgenerationenwohnen“ geplatzt war.

Mehrere Bauabschnitte geplant

Die Dogwerk-Pläne waren im Zuge der Beantragung der Baugenehmigung den Stadträten öffentlich vorgestellt worden. Demnach sollen im ersten Bauabschnitt zwei Ferienwohnungen und eine privat genutzte Wohnung hergerichtet werden. Der zweite Bauabschnitt wird sich den Räumlichkeiten für eine Tierarztpraxis, für einen Hundefrisör sowie für weitere tierrelevante Nutzungen widmen. Bauabschnitt drei, dessen Umsetzung 2022 vorgesehen ist, sieht die Schaffung einer Hundepension mit Schulungsraum und Quarantäne-Einheit für Hunde vor. Weitere Räumlichkeiten sind für die Ausbildung von Dienst- und Gebrauchshunden vorgesehen.

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