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Hoyerswerda

Dr. med. Bernd Franzen verlässt Klinik

Neuer Chefarzt übernimmt Klinik für Urologie, Kinderurologie und onkologische Urologie.

Mirko Papenfuß, Dr. med. Bernd Franzen, Thomas Delling (v.l.n.r.)
Mirko Papenfuß, Dr. med. Bernd Franzen, Thomas Delling (v.l.n.r.) © Foto: LSK/GS

Hoyerswerda. Per 30. September hat Dr. med. Bernd Franzen die Leitung der Klinik für Urologie, Kinderurologie und onkologische Urologie am Lausitzer Seenland Klinikum in Hoyerswerda abgegeben. Sein Nachfolger, Dr. Dr. med. Nasreldin Mohammed, hat die Leitung übernommen.

Seit Januar 2002 war Dr. med. Bernd Franzen in der Klinik für Urologie, Kinderurologie und onkologischer Urologie am Lausitzer Seenland Klinikum tätig. Im Jahr 2003 trat er als Chefarzt die Nachfolge von Dr. med. Hausmann an. Er hat den Fachbereich Urologie in Hoyerswerda maßgeblich aufgebaut. Nun beendet Dr. Franzen seine Tätigkeit am Seenland Klinikum und wird sich die letzten Jahre seines Berufslebens anderen Interessen widmen.

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„Nun, wo die Zeit ran ist, ist mein Herz doch ein bisschen schwer gestimmt“, sagt Dr. Franzen, der auf tausende Patienten zurückblicken kann. „Mir wird die Dankbarkeit meiner Patienten fehlen. Das hat mir immer viel Kraft und Energie gegeben“ fügt der 65-Jährige an.

In einer feierlichen Ansprache im Rahmen der Aufsichtsratssitzung würdigte der Aufsichtsratsvorsitzende Thomas Delling den scheidenden Chefarzt. „Wir schauen auf fast 19 Jahre hervorragende Arbeit hier im Hoyerswerdaer Klinikum zurück. Der gemeinsame Weg im Haus war nicht immer leicht. Wer Sie kennt, weiß, dass Sie stets das sagen, was Sie denken und das führt nicht immer zu Einigkeit. Dennoch, das Wichtigste ist, Sie haben immer das Wohl der Patienten in den Mittelpunkt gestellt und waren Tag und Nacht für sie da.“

Geschäftsführer Mirko Papenfuß sprach Dr. Franzen auch im Namen des Klinikums einen herzlichen Dank aus. Zudem hatte er noch ein besonderes Geschenk vorbereitet: In Anspielung auf die frühere Bundesliga-Boxkarriere des Arztes überreichte er ihm ein Paar von Axel Schulz signierte Boxhandschuhe mit den Worten „damit Sie sich auch zukünftig gegen alle Widrigkeiten durchboxen können.“ Ein Foto von der Signierung gab es dazu.

Somit trat am 1. Oktober Dr. Dr. med. Nasreldin Mohammed die Nachfolge auf diesem Posten an. Mit Dr. Mohammed ist es dem Klinikum gelungen, einen langerfahrenen und versierten Spezialisten im Bereich der Urologie nach Hoyerswerda zu holen. Sein Fachgebiet ist die minimalinvasive Chirurgie (Laparoskopie und Roboter-assistierte Chirurgie), die er seit vielen Jahren auf verschiedenen Gebieten anwendet.

Seit 2012 hat Dr. Dr. med. Nasreldin Mohammed als Leitender Oberarzt und stellvertretender Klinikdirektor an der Universitätsklinik und Poliklinik für Urologie mit Nierentransplantationszentrum im Universitätsklinikum Halle (Saale) gearbeitet. Den Abschluss als Facharzt für Urologie hat er sowohl in Ägypten als auch in Deutschland absolviert.

Dr. Mohammed ist 46 Jahre alt, stammt aus Ägypten und lebt seit 15 Jahren in Deutschland. Neben seiner bisherigen Tätigkeit an der Uniklinik Halle (Saale) gab er auch OP-Workshops in der Roboter-assistierten Chirurgie, war als Gastoperateur in verschiedenen Ländern der Welt unterwegs und als zertifizierter Organentnahmechirurg tätig.

Mirko Papenfuß hieß den neuen Chefarzt herzlich willkommen: „Für uns als Schwerpunktversorger und für unsere Patienten ist das Fachgebiet der Urologie sehr wichtig. Ich bin sehr froh darüber, gemeinsam mit Dr. Mohammed die Urologie im Lausitzer Seenland Klinikum weiterentwickeln zu können.“ (pm/JuM)

Mirko Papenfuß, Dr. Nasreldin Mohammed (l.) und Medizinischer Direktor, Dr. med. Olaf Altmann (v.l.n.r.)
Mirko Papenfuß, Dr. Nasreldin Mohammed (l.) und Medizinischer Direktor, Dr. med. Olaf Altmann (v.l.n.r.) © Foto: LSK/GS

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