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Dresdener Band mit Wurzeln in Hoyerswerda

Jannik, Johann, Eric und Florus sind Anfang zwanzig und begeistert vom Rock.

Florus, Jannik (vorne Mitte), Johann, Eric
Florus, Jannik (vorne Mitte), Johann, Eric © Foto: privat

Von Yannick Witschas

Hoyerswerda/Dresden. Junge Bands haben es in Zeiten der Corona–Pandemie schwer. Das Internet, sowie soziale Medien sind voll mit jungen Künstlern und vor Live-Publikum kann man sich aktuell nicht beweisen. Dennoch haben vier Jungs aus Dresden ihren Mut zusammengenommen und im Januar ihre erste Single veröffentlicht. Aber von vorn.

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Schon vor etwa sieben Jahren lernten sich die ursprünglichen Hoyerswerdaer Jannik und Johann im Chor des Lessing-Gymnasiums kennen. Der Studierende Johann spielte schon lange Schlagzeug und wurde bei der Suche nach einer Jamsession beim Gitarristen Jannik fündig. Schnell reifte der Wunsch nach einer eigenen Band, aber das sollte in der Zusammenstellung noch einige Jahre dauern.

Als dann vor etwa drei Jahren der Leadgitarrist und Uhrmacher Eric aus Straßgräbchen dazu gestoßen ist, brauchten die Jungs eigentlich nur noch einen Bassisten. Aus der Suche wurde allerdings nichts und so fungierte von nun an der Frontmann Jannik als Bassgitarrist. Im letzten Jahr wurde die Band mit dem Rhythmusgitarristen und wissenschaftlichen Helfer Florus aus Altenburg komplett. Für den angehenden Uhrmacher Jannik ist das eine sehr gute Aufstellung. „Das Musizieren macht Spaß und es kommt noch richtig was bei rum.“ Die Rock Band nennt sich „healing“, was übersetzt Heilung bedeutet und ihre Vorbilder reichen über den Grunge und Classic Rock, wie „Nirvana“ und „Guns n‘Roses“ bis zum Blues. „Zusammen kommt da schon eine gute Mischung bei raus, aber ansonsten entsteht die Musik sowieso nach unserer Gefühlslage.“

Große Ziele haben die Jungs nicht, denn aktuell können Sie noch nicht einmal auftreten. Dennoch wollen Sie die Zeit nutzen um in ihrem Proberaum so viele Songs wie möglich zu schreiben und aufzunehmen, sodass im Laufe des Jahres noch einige Lieder veröffentlicht werden können. Wer sich selber von „healing“ überzeugen möchte, kann ihre vielversprechende Debut-Single „overgrown“ auf Youtube, Spotify oder iTunes streamen.

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