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Ein Ort des Friedens

Im King-Haus wird zum Friedensgebet geladen – an eine Konfession ist es nicht gebunden.

Von Uwe Schulz
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Das Geläut im Glockenturm am Martin-Luther-King-Haus erklang am Montagabend zum Friedensgebet, zu dem Pfarrer Jörg Michel geladen hatte.
Das Geläut im Glockenturm am Martin-Luther-King-Haus erklang am Montagabend zum Friedensgebet, zu dem Pfarrer Jörg Michel geladen hatte. © Foto: Gernot Menzel

Hoyerswerda. Kirchen bieten auch Menschen ohne Konfession den Raum zum Besinnen, zum Rückzug. Das Martin-Luther-King-Haus hat das in den Jahrzehnten seines Bestehens immer wieder unter Beweis gestellt. Hier konnte sich Ende der 1980er-Jahre der Arbeitskreis für Umwelt und Frieden entfalten, das Umweltmagazin „Grubenkante“ auf antiquierter Vervielfältigungstechnik drucken. Das Heft zur drohenden Abbaggerung des Dubringer Moores, die 2020 erfolgen sollte, hat sogar Einzug in die Bergbau-Dauerausstellung der Energiefabrik Knappenrode gefunden. Von der kleinen Kirche im Hoyerswerdaer Stadtzentrum starteten die 89er Montagsdemonstrationen, hier fanden Anfang der 1990er die Tschernobyltage statt.

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