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Hoyerswerda
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Eine makellose Gold-Bilanz und ein Fußballfest

Sportakrobatik, Fußball und Leichtathletik

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Mit einer makellosen Bilanz an Goldmedaillen kehrten die Hoyerswerdaer Sportakrobaten von der Deutschen Jugendmeisterschaft zurück.
Mit einer makellosen Bilanz an Goldmedaillen kehrten die Hoyerswerdaer Sportakrobaten von der Deutschen Jugendmeisterschaft zurück. © Foto: SC Hoyerswerda

SPORTAKROBATIK

Deutsche Jugendmeisterschaft.

Am Wochenende stand für die Hoyerswerdaer Sportakrobaten der letzte Wettkampf des aktuellen Schuljahres auf dem Plan. Schon am Freitagmittag ging es zu den Deutschen Jugendmeisterschaften nach Mainz. Den Sportclub Hoyerswerda vertraten dabei das Mixpaar mit Lewis Gröllich und Milena Lalkov, das Damenpaar mit Johanna Schöne und Nona Kara sowie das Trio mit Mette Matull, Annalena Domanja und Tabea Herkner. Sonnabend war der erste Wettkampftag – ein perfekter für die Hoyerswerdaer. Sie gaben das oberste Podest nicht aus der Hand. In der Konkurrenz mit 35 Damenpaaren, 31 Damengruppen und fünf Mixed-Paaren holen Johanna und Nona, Mette, Tabea und Annalena sowie Lewis und Milena in den drei besetzten Kategorien jeweils Gold in der Balance- und Dynamikübung. Was für ein Erfolg!

Die Finals wurden am Sonntag ausgetragen, und auch da gab es einen Goldregen für den Sportclub Hoyerswerda. Zwei Tage voller Anspannung, Schweiß und Freudentränen liegen hinter den Sportlern. Neun von neun Goldmedaillen des Wettkampfes wurden für Hoyerswerda erkämpft. Oben drauf kommt noch der Pokal für die höchste Wertung. Der ging an das Damenpaar Nona und Johanna.

Sensationell, wie die gesamte Mannschaft ihre Nerven behalten hat und zeigen konnte, was in ihr steckt. (BF)

FUSSBALL

10 Jahre Seenlandkicker Laubusch.

Zum Auftakt der Feierlichkeiten zum 10-jährigen Bestehen der Laubuscher Seenlandkicker wurden den Fußballfreunden aus Nah und Fern am Freitag einige Leckerbissen geliefert. Bevor die großen Dynamos aufliefen, zeigten die Trainer und Betreuer der Seenlandkicker im Spiel gegen die Regionalligadamen des Bischofswerdaer FV 08, was man so am Ball kann und gewillt ist, dies an die Kinder weiterzugeben. Im von den Kindern umjubelten Internetstar „Qualle“ geleiteten Spiel gewannen die Damen mit 5:4. Schiedsrichter „Qualle“ hatte zuvor in einem Workshop im von Kindern überfüllten Vereinsraum für das Schiedsrichterwesen geworben.

Im Hauptspiel des Abends erschienen dann die älteren Herren der Schwarz-Gelben aus der Landeshauptstadt mit allen zuvor versprochenen Stars. Um es vorwegzunehmen: Es war eine Freude, das fußballerische Können der Dynamos zu bewundern. Da sah man, dass die Jungs früher in der 2. Bundesliga oder der 3. Liga am Ball waren. Sehenswerte Pässe über 30, 40 Meter von Marco Hartmann, die ausgesprochene Torgefahr von Robert Koch und Lars Jungnickel oder das witzig, quirlige Spiel von Sascha Pfeffer, keine Alltäglichkeiten in einem Stadion, das sonst nur Kreisligafußball sieht. Die Altligatruppe der Gastgeber versuchte alles in ihren Kräften stehende, um einigermaßen gegenzuhalten, doch die spielerische Überlegenheit von Dynamo war zu gravierend. Als Laubusch sich dann auch noch in der 3. Minute im eigenen Torraum total verhedderte und Robert Koch zum 0:1 einlud, nahm das „Unheil“ seinen Lauf. Lars Jungnickel und Marc Hensel erhöhten mit einem Doppelschlag zum 0:2 und 0:3 und erneut Lars Jungnickel mit dem Pausenpfiff zum 0:4. In der 2. Halbzeit kamen die Schützlinge von Maik Vetter zu einigen Kontern, aber ernsthaft eingreifen musste Dynamo-Keeper Torsten Marx nicht. Dem 0:5 von Robert Koch (60.) folgte der von ca. 650 Zuschauern vielumjubelte Ehrentreffer der Laubuscher (62.). Oliver Hahn war der Schütze, der schon in der Vorwoche die Laubuscher zum Kreispokalsieg schoss und nun zum 1:5 einnetzte.

Von diesem Gegentor noch einmal angestachelt, legten die Gäste einen Zahn zu und schraubten mit den Toren von Ronny Kreher, Marco Hartmann und Sascha Pfeffer das Ergebnis zum 1:8-Endstand.

Ein gelungener Abend im Laubuscher Glück-Auf-Stadion, der nach dem Spiel mit einer Autogrammstunde der Schützlinge von Trainer, Olympiasieger Hartmut Schade abgerundet wurde. Vor allem die jungen Laubuscher Dynamo-Fans kamen so noch einmal auf ihre Kosten. (MaLü)

Laubusch: Danilo Reiche, David Schön, Karsten Haasler, Felix Rißmann, Hans-Jürgen Schitthelm, Steffen Hahn, Marco Schneider, Sebastian Lange, Christian Jozsa, Christoph Schitthelm, Oliver Hahn - Weiter spielten: Daniel Sulk, Michael Röllich, Dennis Wagner, Rene Frömmel, Danilo Römer, Jan Schlacht, Nils Hoffmann, Alexander Gärtner, Dimitrij Sudakow, Lars Frömmel

Dynamo Dresden: Torsten Marx, Silvio Schröter, Christoph Klippel, Ronny Scholze, Steffen Dörner, Sascha Pfeffer, Lars Jungnickel, Marco Hartmann, Ronny Nikol, Marc Hensel, Robert Koch, Sebastian Wunderlich, Ronny Kreher, Dennis Eube

Die Sieger der Nachwuchs-Turniere: DJK Blau-Weiß Wittichenau (D-Junioren); Seelandkicker (E-Junioren); SV Grün-Weiß Schwepnitz (F-Junioren); SG Grumbach (G-Junioren)

LEICHTATHLETIK

Kreissportspiele.

In Bautzen starteten vom Sportclub Hoyerswerda 26 Athleten der Altersklassen 7 bis 17 – so viele wie noch nie. Auch die 62 erreichten persönlichen Bestleistungen und 62 Medaillen sorgten für Euphorie. Ein absolutes Novum ist, dass kein Wettkämpfer ohne Medaille blieb. Und obwohl die Trainer ihren Schützlingen viel zugetraut hatten, gab es doch noch tolle Überraschungen wie z. B. der couragierte 600m-Lauf von Bennet Jando (M9), der Gold einbrachte, der 400m-Lauf von Frieda Schöps (W17), die sich weiter der DM-Norm annäherte, die Verbesserung von fast einer halben Sekunde von Jonas Gawron (M12) über die 60m Hürden, der erste 10-Sekunden-Lauf über die Hürden von Marisa Thumann (W10), der unerwartete Weitsprungsieg von Sintje Weidemann (W13), genauso wie das Hochsprung-Gold von Hugo Bauer (M11). Über drei Goldmedaillen konnten sich Lisamarie Domanja (W14), Martin Wels (M11), Moritz Altmann (M10) und Finja Kubeczak (W10) freuen. Gar vier Mal Gold bei vier Starts gelang Jonas Göthel (M15). In allen acht Staffelwettbewerben war der SC dabei, in sechs davon in Zusammenarbeit mit der SG Turbine Lauta. Die mit Abstand beste Zeit erliefen sich über 4x100 m die Jungs der U 16 mit Luca-Ben Dünnbier, Tom Zahn (Lauta), Devin Müßigbrodt und Jonas Göthel. Sie verpassten nur knapp die Norm für die diesjährige Deutsche Meisterschaft. (RoM)