merken
Hoyerswerda

Erstmal eine Idee: Giraffen für den Zoo?

Hoyerswerdas Rathauschef hat ein erstes Gespräch zu einer möglichen Erweiterung des Tier- und Kunstparks geführt.

Gesellen sich irgendwann Giraffen zum Saurier im Zoo Hoyerswerda?
Gesellen sich irgendwann Giraffen zum Saurier im Zoo Hoyerswerda? © Foto: Uwe Schulz

Hoyerswerda. Jede Menge Gespräche zu jeder Menge Themen hat Oberbürgermeister Torsten Ruban-Zeh (SPD) in den mit dem Wochenbeginn abgelaufenen ersten hundert Tagen seiner Amtszeit geführt – und jede Menge Ideen kamen dabei zur Sprache. Bei manchen wird man sehen müssen, ob und wenn ja, in welcher Form sie Wirklichkeit werden. Das gilt zum Beispiel für ein Treffen am Dienstag der vergangenen Woche. „Gesprächsrunde zu einer möglichen Erweiterung des Zoos Hoyerswerda“ stand da für 10 Uhr im vom Rathaus veröffentlichten Terminkalender des Stadtoberhauptes. Fragt man Ruban-Zeh danach, antwortet er, die ganze Sache sei noch ziemlich unausgegoren. Aber grundsätzlich gehe es um eine noch höhere Attraktivität des Zoos. Womöglich, schwebt ihm vor, könne man da mit Geld aus dem Bundes-Fördertopf für die Noch-Kohle-Regionen etwas tun. Schließlich ist ein Punkt der sogenannten Strukturstärkung der Tourismus.

Zoo, Verwaltung und ihre Partner wollen sich offenbar ein ganzes Bündel an Möglichkeiten ansehen; von einer Neuordnung des Weges zwischen Burgplatz und B 97 – vielleicht in Verbindung mit der von Zeit zu Zeit immer mal diskutierten Brücke über die Schwarze Elster – bis hin tatsächlich zur Neunutzung von Flächen. In diesem Zusammenhang fiel wohl unter anderem auch das Wort Giraffen. „Es gilt jetzt, aus den Ideen ein echtes Projekt zu machen“, sagt der Rathaus-Chef.

TOP Deals
TOP Deals
TOP Deals

Die besten Angebote und Rabatte von Händlern aus unserer Region – ganz egal ob Möbel, Technik oder Sportbedarf – schnell sein und sparen!

Zuletzt hatte der Zoo sich 2010 von der Tiergartengestaltung Wiesenthal ein Entwicklungskonzept erstellen lassen, das bis heute Basis für Umbauten und Erneuerungen ist. Eckpunkte sind mehr Platz für Tiere, Anlagen mit nicht nur einer Spezies, eine flächenmäßige Neuordnung nach Herkunftsregionen sowie der Bau eines zentralen Wirtschaftshofs.

Mehr zum Thema Hoyerswerda