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Es war einmal der Trautmannbau

Nach mehr als zwei Jahrzehnten hat die Problem-Ruine an der B 96 in Lauta Platz für Neues gemacht.

Von Ralf Grunert
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Anfang der 1990er-Jahre wurde der nach seinem damaligen Eigentümer benannte Trautmann-Bau errichtet, aber nie fertiggestellt. Er verkam zu einer Investruine.
Anfang der 1990er-Jahre wurde der nach seinem damaligen Eigentümer benannte Trautmann-Bau errichtet, aber nie fertiggestellt. Er verkam zu einer Investruine. © Archivfoto: Ralf Grunert

Lauta. Bis zum Jahreswechsel hat es im Gegensatz zur Ankündigung zwar nicht mit dem kompletten Abriss des sogenannten Trautmannbaus geklappt. Hauptsache aber ist doch, dass der Schandfleck an der B 96 am Ortseingang von Lauta verschwunden ist. Ende Februar waren die Abrissarbeiten und die Einebnung des Geländes erledigt.

Beginnend Anfang November wurde der aus elf Gebäuden und zehn Nebenanlagen bestehende Komplex abgetragen. Der Abbruch erfolgt bis einen Meter unter Geländeoberkante. Die Kellerreste wurden verfüllt. Die Verarbeitung eines Teils des Abbruch-Materials geschah direkt vor Ort.

Der Abriss erfolgte auf Kosten des Eigentümers ohne Inanspruchnahme öffentlicher Gelder. Zu einer Nachnutzung gibt es bislang keine Aussage. Im Umfeld befinden sich bereits großflächig Solaranlagen.