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„Es wird alles schick gemacht“

Die Wohnungsgesellschaft Hoyerswerda konzentriert sich dieses Jahr auf die malermäßige Instandsetzung von Häusern.

Mit einem erneuerten Farbanstrich wird der Viergeschosser Käthe-Niederkirchner-Straße 2-8 so hell erstrahlen. Steffen Markgraf (l.), der Geschäftsführer WGH und Bauplaner Thomas Gröbe zeigen den Plan.
Mit einem erneuerten Farbanstrich wird der Viergeschosser Käthe-Niederkirchner-Straße 2-8 so hell erstrahlen. Steffen Markgraf (l.), der Geschäftsführer WGH und Bauplaner Thomas Gröbe zeigen den Plan. © Foto: Ralf Grunert

Hoyerswerda. Vor sechs Jahrzehnten wurde der Viergeschosser Käthe-Niederkirchner-Straße 2-8 mit dem Wohnkomplex III errichtet. Vor genau 20 Jahren erfolgte dessen Sanierung und Modernisierung. Aktuell haben wieder Handwerker am und im Gebäude zu tun. Ende Mai begannen die Arbeiten. Bis August sollen sie erledigt sein. „Es wird alles schick gemacht“, fasst Steffen Markgraf, der Geschäftsführer der Wohnungsgesellschaft Hoyerswerda (WH), in wenigen Worten zusammen, was gerade passiert.

Im Detail sieht es so aus, dass eine malermäßige Instandsetzung der Fassade und der Treppenhäuser sowie eine Säuberung der Balkone erfolgt. Neben den ermöglichten Grundrissänderungen in den Wohnungen seien es insbesondere die Balkone gewesen, die vor 20 Jahren dafür gesorgt haben, dass sämtliche 32 Wohnungen im Nu vermietet waren, erklärt Thomas Gröbe vom Planungsbüro bauhoys zurückblickend. Und dass diese Wohnungen nach wie vor begehrt sind, unterstreicht die momentane Vollvermietung. Steffen Markgraf weiß, dass die Leute die zentrale Lage des Hauses in der Neustadt zu schätzen wissen. Lausitz-Center, Lausitzhalle, Treff-8-Center und das Seenland-Klinikum sind jeweils nur wenige Gehminuten entfernt.

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Für die rund 130.000 Euro, die die Wohnungsgesellschaft jetzt in das Gebäude investiert, sollen zudem diverse Keller-Räume in Schuss gebracht, Sockel ausgebessert, Eingangspodeste instandgesetzt und Reparaturen am Dach vorgenommen werden. „Das soll die nächsten 20 Jahre halten“, so die Hoffnung beim Großvermieter.

Wobei die Mieter selbst auch ihren Teil dazu beitragen können, dass zum Beispiel die frisch gemalerte Fassade möglichst lange von den schwarzen Anhaftungen über den Fenstern verschont bleibt, die dem gesamten Gebäude einen schmuddeligen Anblick verleihen. Die Ursache ist das Lüften mit angekipptem Fenster, werden die Experten nicht müde, zu erklären. Wenn warme Innenluft auf die kühlere Fassade trifft, was insbesondere in den Wintermonaten der Fall ist, kondensiert sie. In der Folge kommt es zur Algenbildung. Bei einer Stoßlüftung würde das nicht passieren.

Da die Arbeiten am Gebäude unter die Kategorie Verschönerungsarbeiten fallen, steht den Bewohnern keine Mieterhöhung ins Haus. Sie müssen allerdings die Beeinträchtigungen während der Bauzeit hinnehmen. So können zum Beispiel zeitweise die Balkone nicht genutzt werden, da zur Säuberung die Bodenplatten demontiert und wieder verlegt werden müssen.

Wenn alles erledigt ist, werden sich die Mieter über die optische Aufwertung ihres Hauses freuen. Davon ist Steffen Markgraf überzeugt. Er spricht von „Mieterzufriedenheit“ und hofft, durch solche Maßnahmen im Wohnungsbestand auch neue Mieter zu gewinnen. Deshalb wird die Käthe-Niederkirchner-Straße 2-8 kein Einzelfall bleiben. An mehr als zehn Gebäuden in der Alt- und Neustadt, die Hälfte davon wird Wohneigentum sein, soll in den kommenden Wochen ebenfalls mit der malermäßigen Instandsetzung begonnen werden.

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