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Hoyerswerda
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Fast eine Punktlandung bei den „Knöllchen“

Die Anzahl der Park-Verstöße in Hoyerswerda ist annähernd gleich geblieben. Schwerpunkte kann die Stadt nicht benennen.

Von Ralf Grunert
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Wer diesen Hinweis ignoriert, riskiert einen 25-Euro-Denkzettel.
Wer diesen Hinweis ignoriert, riskiert einen 25-Euro-Denkzettel. © Foto: Uwe Schulz

Hoyerswerda. Parken im Parkverbot und im eingeschränkten Halteverbot, Parken ohne Parkscheibe und Parken auf Gehwegen gehören zu den Verstößen gegen die Regelungen im ruhenden Verkehr, die mit „Knöllchen“ geahndet werden. Im vergangenen Jahr wurden vom gemeindlichen Vollzugsdienst der Stadt Hoyerswerda 2.171 solche Strafzettel ausgestellt. Damit gab es fast eine Punktlandung im Vergleich zum Vorjahr, denn 2020 waren es 2.146 „Knöllchen“ gewesen. Die Einnahmen beliefen sich da auf mehr als 30.000 Euro.

Wo 2021 die meisten Verstöße registriert wurden, dazu machte das Rathaus keine Angaben. „Es wird keine Statistik über die einzelnen Tatorte und Tatbestände geführt“, heißt es. Im Jahr zuvor war das noch anders. Da hatte die Stadtverwaltung wissen lassen, dass die meisten Strafzettel im Umfeld des Seenland Klinikums ausgestellt wurden. Auf den öffentlichen Stellflächen direkt am Klinikum waren es 164 „Knöllchen“ gewesen, auf dem benachbarten Parkplatz Lipezker Platz 162.

Ein Klassiker ist auch, dass ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes die Straßenreinigung begleitet und die zeitlich begrenzten Parkverbote kontrolliert. Hier kommt es häufig zu Verstößen. 368 Fahrzeugführer mussten 2020 jeweils 25 Euro zahlen, war im vergangenen Jahr aus dem Rathaus zu erfahren. In diesem Jahr nun hieß es lediglich: „Es wird keine Statistik über die einzelnen Tatorte und Tatbestände geführt.“