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Gelungenes Lichterfest zum ersten Adventswochenende

Spremberg hat frühzeitig entschieden: Kein Weihnachtsmarkt, aber dafür vier Lichterfeste.

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Der illuminierte Rathausturm war ein herausragender Blickfang beim Lichterfest in Spremberg, das anstatt eines Weihnachtsmarktes stattfand.
Der illuminierte Rathausturm war ein herausragender Blickfang beim Lichterfest in Spremberg, das anstatt eines Weihnachtsmarktes stattfand. © Foto: Jost Schmidtchen

Von Jost Schmidtchen

Spremberg. Am Wochenende waren in der Spremberger Innenstadt alle auf den Beinen, die den hoffnungsvollen Blick auf die Zukunft noch nicht aufgegeben haben. Glücklicherweise waren es viele Menschen. Gemeinsam eingeladen hatten der City-Werbering und die Stadtverwaltung zum ersten Lichterfest mit verkaufsoffenen Geschäften. Das wurde rege genutzt und es zeigte sich, dass es neben einem Weihnachtsmarkt auch bessere Lösungen in dieser Zeit gibt. Die Innenstadt erstrahlte im Lichterglanz, der Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz leuchtete und es gab neben Bratwurst und anderen Leckereien natürlich auch Glühwein bei den Hoteliers und einschlägigen Händlern. Was zeigt: Es funktioniert, wenn alle an einem Strang ziehen. Das Konzept ging auf und wird an den folgenden Adventswochenenden bestimmt wieder funktionieren. Die Besucher waren nicht nur Spremberger. Die Autokennzeichen zeigten auch, dass viele aus der näheren Umgebung kamen. Wenn es schon keinen traditionellen Weihnachtsmarkt gibt, dann ist das Spremberger Lichterfest anscheinend eine gute Alternative.

Rathausturm illuminiert

Besonderer Blickfang war die Lichtillumination des Spremberger Rathausturmes, umgesetzt mit aufwendiger und zugleich hochmoderner Technik von der ortsansässigen Firma Veranstaltungstechnik „Euro 90“. Da schlugen die Weihnachtsherzen der Besucher sicher gleich höher bei dieser Farbenpracht. Das hat es so in Spremberg noch nicht gegeben. Mit Einbruch der Dunkelheit kamen Erinnerungen an frühere Heimatfeste hoch: In der Langen Straße ging wieder einmal gar nichts mehr.

Der Weihnachtsmarkt wurde in Spremberg schon frühzeitig vom Programm genommen. Darauf hatten sich der City-Werbering und die Stadt verständigt. Eine weitsichtige Entscheidung, wie sich zeigte. Kein Händler in Spremberg kam dadurch in der Vorweihnachtszeit zu Schaden, aber die Besucher trotzdem auf ihre Kosten – wie auch an den nächsten drei Adventswochenenden geplant.