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Hoyerswerda

Großes Interesse an städtischer Impf-Servicestelle

Es haben sich viele ehrenamtliche Helfer gemeldet.

© Symbolfoto: Julia Lindenberger

Hoyerswerda. Die städtische „Servicestelle Corona-Schutzimpfung“ beim Bürgeramt wird offenbar gut angenommen. Seit zehn Tagen stehen MitarbeiterInnen aus der Stadtverwaltung dem Personenkreis, der aktuell für eine Schutzimpfung die höchste Priorität hat (u.a. Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben), für Fragen rund um die Organisation und den Ablauf des Impfvorganges im Impfzentrum Kamenz zur Verfügung. Die Nachfrage nach Impfterminen ist groß, wie es in einer Mitteilung der Verwaltung heißt. Bislang wurden demnach die Daten von rund 450 Personen aufgenommen. Damit eine Terminbuchung für die Corona-Schutzimpfung erfolgen kann. Neben der Vermittlung eines Impftermins wünscht ein Drittel der Anrufer auch die Vermittlung eines Fahrservices. Die Stadt weist daraufhin, dass die Kosten für den Fahrservice aber nicht von der Kommune getragen werden. Und es scheint teilweise die Auffassung zu geben, dass die Stadt selber impfe. Dem ist aber nicht so. Die Stadt Hoyerswerda bucht lediglich die Impftermine in Kamenz und wie alle anderen Bürgerinnen und Bürger auch nur über die zentrale Online-Terminbuchungsseite des Freistaates Sachsen. Bisher konnten für 41 Personen Impftermine gebucht werden.

Gemeinsame Impftermine können derzeitig nur für zwei Personen gleichzeitig gebucht werden.

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Gruppenbuchungen für mehr Personen sind noch nicht möglich. Personen, die bereits für die Impfung registriert wurden, können durch die Stadt Hoyerswerda nicht noch einmal angemeldet werden. Auf den Aufruf zur Mitwirkung bei der Arbeit der Servicestelle haben sich laut Verwaltung bis heute 30 Personen gemeldet, die ehrenamtlich helfen möchten. Oberbürgermeister Torsten Ruban-Zeh bedankt sich bei den Bürgerinnen und Bürger und den Mitarbeitern der Stadtverwaltung für Ihre Bereitschaft und ihr Engagement, diese Dienstleistung anzubieten. (red/US)

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