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Hoyerswerda

Gute Wochen für die Seenland-Flutung

Binnen zehn Wochen konnten 48 Millionen Kubikmeter Flusswasser eingeleitet werden.

Das Speicherbecken Lohsa II im vergangenen Jahr – wichtiger Teil des Wasserrückhaltesystems für die Spree.
Das Speicherbecken Lohsa II im vergangenen Jahr – wichtiger Teil des Wasserrückhaltesystems für die Spree. © Foto: LMBV/Radke

Senftenberg. Die Lausitzer Flüsse führen nicht übermäßig viel Wasser, aber doch so viel, dass ihnen einiges abgezweigt werden kann. So konstatiert der bundeseigene Bergbausanierer LMBV: „Die Flutung der Lausitzer Bergbaufolgeseen der LMBV kam in den ersten zehn Wochen des Jahres 2021 gut voran: bisher konnten fast 48 Mio. m³ Kubikmeter aus Überschusswasser von Spree. Schwarzer Elster und Lausitzer Neiße entnommen werden.“ In das Speicherbecken Lohsa II flossen davon 15,6 Mio. m³; der Bärwalder See bekam 5,5 Mio. m³ ab. Rund 3,4 Mio. m³ nahm der Bernsteinsee auf. Der Geierswalder See wurde mit etwa 7,2 Mio. m³ und der Partwitzer See mit etwa 2,4 Mio. m³ seit Anfang Januar wieder eingestaut. Wobei von hier aus jeweils auch Wasser weiter zum Sedlitzer See geleitet wird, der zudem über den oberen Landgraben mit Wasser aus der Spree und der Lausitzer Neiße versorgt werden kann.

Aus dem Bereich der Spree standen in 2021 bis zum Ende der 10. Kalenderwoche in Summe 32,7 Mio. m³, aus der Schwarzen Elster 10,6 Mio. m³ und aus der Lausitzer Neiße 4,3 Mio. m³ zur Flutung der LMBV zur Verfügung, ermittelte die Flutungszentrale Lausitz der LMBV in Senftenberg. Seitdem sah es beim Wasserdargebot auch nicht schlecht aus. Zum Vergleich: Zwischen 2015 und 2019 schwankten die Jahres-Mengen (also über zwölf Monate betrachtet) zwischen 58 und 124 Millionen Kubikmetern, die in die Tagebaurestlöcher geleitet werden konnten. (red/US)

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