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Hoyerswerda
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„Heino“ hängt die Töppen an den Nagel

Christopher Heinze bleibt dem Hoyerswerdaer FC erhalten – als Platzwart und wohl auch Trainer.

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Bei der Verabschiedung bekam Christopher Heinze (rechts) von seinem Mannschaftskameraden Dominik Krüger eine große Collage mit 120 Fotos aus dem Fußballleben des langjährigen Mannschaftskapitäns überreicht.
Bei der Verabschiedung bekam Christopher Heinze (rechts) von seinem Mannschaftskameraden Dominik Krüger eine große Collage mit 120 Fotos aus dem Fußballleben des langjährigen Mannschaftskapitäns überreicht. © Foto: Werner Müller

Von Werner Müller

Hoyerswerda. Vor dem letzten Heimspiel der Landesklasse-Saison des Hoyerswerdaer FC am vergangenen Wochenende (1:1 gegen Dresdner SC) wurde Christopher Heinze vom Vorstand des HFC und seinen Mitspielern feierlich verabschiedet.

Bereits im Alter von fünf Jahren begann er beim HSV Einheit Hoyerswerda mit dem Fußballspielen. Seither ist er dem Verein immer treu geblieben, auch wenn sich der Vereinsname geändert hat von anfangs HSV Einheit über Hoyerswerdaer SV 1919 (seit 2007) zu Hoyerswerdaer FC (seit 2016). Schon bei den B-Junioren und A-Junioren war er Kapitän der Mannschaft. Seit 2008 spielte er bei den Männern, bei denen er seit 2010 das Kapitänsamt innehat. Aufgrund langwieriger Verletzungsprobleme sieht sich Christopher Heinze nun gezwungen, die Töppen an den Nagel zu hängen.

Der gebürtige Hoyerswerdaer (Jahrgang 1990), der sein persönliches Glück mit seiner Freundin Alice und seinem neun Monate alten Sohn Luca gefunden hat, absolvierte nach der Schule eine Lehre als Gärtner und im Gartenlandschaftsbau in Löbau. Dem Fußball und dem Hoyerswerdaer FC bleibt er als Platzwart erhalten. Zudem überlegt er, in Zukunft seine Erfahrungen als Trainer an Jüngere weiterzugeben.

Zur Verabschiedung dankten der Vereinsvorstand des HFC, das Trainerteam und seine Mitspieler Heino für sein langjähriges Wirken in der Mannschaft.