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Hilfe beim Wieder-Gesund-Werden

Arite Bläsche aus Lohsa bietet Bioenergetische Meditation, Stressabbaumeditation und Meditative Wanderungen an.

Arite Bläsche in ihrem Lohsaer Haus an der Alten Bahnhofstraße 1. Dort bietet sie Bioenergetische Meditation an. In den Händen hat sie eine „goldene Pyramide“ des gesunden Denkens und eine schwarze Stress-Pyramide.
Arite Bläsche in ihrem Lohsaer Haus an der Alten Bahnhofstraße 1. Dort bietet sie Bioenergetische Meditation an. In den Händen hat sie eine „goldene Pyramide“ des gesunden Denkens und eine schwarze Stress-Pyramide. © Foto: Uwe Jordan

Lohsa. Bioenergetische Meditation – was ist das? Arite Bläsche hat eine einfache Erklärung: „In der Biomeditation werden die Abwehrkräfte im Körper aktiviert. Der Stoffwechsel, das Immunsystem und das Nervensystem werden gestärkt.“ Nicht mit Medikamenten oder sonstigen „materiellen“ Hilfsmitteln, sondern indem Blockaden auf seelischer Ebene gelöst werden und durch die Kraft des gesunden Denkens; durch Selbsterkenntnis und Selbst-Wertschätzung.

Kommt von der klassischen Medizin

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Es ist Tatsache, dass negative Gedanken, oft gar nicht bewusst wahrgenommen, die Gesundheit, das Wohlbefinden überhaupt im unguten Sinne beeinflussen. Nicht, dass Arite Bläsche das Wirken und Helfen der klassischen Schulmedizin in Frage stellen würde. Im Gegenteil. Sie kommt ja von dort. Sie hat im Klinikum Hoyerswerda den Beruf einer Krankenschwester erlernt. Hat danach „auf Station“ gearbeitet. War anschließend Gemeindeschwester in Lohsa. Hat 20 Jahre in der Allgemeinarztpraxis von Dr. Horst Krumpe gewirkt. Sie sagt von sich selbst: „Ich liebe es, den Menschen zu helfen. Mein erlernter Beruf und das, was ich heute tue, sind für mich Berufung.“ Da hält sie es mit dem klassischen chinesischen Weisen Konfuzius, der seinen Mitmenschen den Rat gab: „Wähle einen Beruf, den du liebst, und du brauchst keinen Tag in deinem Leben mehr zu arbeiten“; Arbeiten im Sinne von Brot-Erwerb, der als Last und Pflicht empfunden wird, bei dem man froh ist, wenn der Achtstundentag vorüber ist und man endlich das tun kann, was man will, das eigentliche Leben leben.

„Etwas fehlt am System“

Ja, das Wirken in der klassischen Medizin war ihre Berufung. „Aber irgendwann habe ich gemerkt: Etwas fehlt am System. Es ist ja nicht nur der Körper, der der Heilung bedarf – es ist auch die Seele, oder, wem das zu hochgestochen klingt, die Psyche. Was aber letztlich dasselbe ist, nur mit anderen Worten.“ Zweierlei kam hinzu: In ihrer Tätigkeit sah sie viel Leid. Leid, bei dem Helfen manchmal gar nicht möglich ist und selbst Lindern schwierig. Dieses Gefühl der Hilflosigkeit frisst unmerklich an einem – aber es war eine Depression, obwohl sie sich das nie eingestanden hätte. Aber dass etwas nicht in Ordnung war, das fühlte sie. Nur was sie dagegen tun könnte – das wusste sie nicht. Allerdings hatte sie durch Zufall mal einen Zettel in die Hand bekommen, auf dem eine Art Einladung stand. Zur Biomeditation. Lange Zeit ging sie an diesem Zettel, der an einer Pinwand gelandet war, vorbei, ohne ernsthaft in Erwägung zu ziehen, diese Einladung anzunehmen. Doch es ging ihr zunehmend schlechter. Und eines Tages sagte sie sich: „Was hab’ ich zu verlieren? Ich versuche es einfach. Dass es nicht hilft, ist das Schlimmste, was passieren kann.“

„Das hat mein Leben gerettet“

Was dann passierte, fasst sie in einem Satz zusammen: „Ich habe so vor zwölf Jahren bei Viktor Philippi eine Methode kennengelernt, die mein Leben gerettet hat.“ Selbstverständlich war das keine Wunderheilung „über Nacht“. Im Gegenteil – es war anfangs ein Prozess, „bei dem ich manchmal am liebsten weggerannt wäre“ – denn still liegen und über sich selbst und ihr Leben nachdenken – das war etwas, was so ganz und gar nicht zu ihrem Wesen passte, das viel mehr auf Tun und Aktiv-Sein ausgerichtet war; bei dem man sich selbst keine Schwäche zugesteht, und wenn man es doch tut, dann mit Schuldgefühlen und dem schleichenden Abbau des Selbstwertgefühls. Es dauerte eine Weile, bis sie die Erkenntnis zuließ, dass es nicht hauptsächlich ihr Körper war, der nach Heilung verlangte, sondern dass das seelische Gleichgewicht durcheinandergeraten war. Um es wieder herzustellen, muss man aber zuallererst erkennen und sich eingestehen, was einen belastet.

Zwei Pyramiden

Und da gibt es eine Menge negativer Gefühle, wie sie ihren Ausdruck in der schwarzen Stress-Pyramide finden, deren vier Seiten gipfeln im Krank-Sein. Diese Seiten sind Strafe, Schmerz, Sorge und Kontrollzwang; Oberbegriffe für Groll und Frust (also Selbst-Bestrafung), für Antriebs-, Orientierungs- und Kraftlosigkeit; für Verlust- und Versagens-Angst; Angst, nicht gut genug zu sein und für Zweifel, Zerrissenheit, Unruhe, gipfelnd in der Dauer-Frage: „Was habe ich falsch gemacht“? Diese schwarze Pyramide abzubauen und stattdessen die „goldene Pyramide aufzubauen, ist Ziel der Biomeditation. Das Fundament dieser lichten Pyramide sind Liebe, Glaube, Hoffnung und Geduld; ihre Seiten sind der Mensch als Ganzheit, ist die Gesundheit, ist das gesunde Denken mit seinen Grundbestandteilen Dankbarkeit, Vergebung und Annahme, ist die gelebte Liebe, und ihre Spitze ist der aus alledem resultierende gute Wille; die Bereitschaft, etwas für sich selbst zu tun; kurz: in Einklang mit sich selbst zu kommen. Wem das alles zu esoterisch klingt, der kann es in einen Satz gefasst finden. Arite Bläsche ist überzeugt: „Wie soll der Körper gesund werden, wenn ich selbst nicht daran glaube und ihm keine Kraft gebe mit meiner eigenen Motivation?“ Sie führt neben Konfuzius noch einen klassischen Weisen ins Feld, Platon, und dessen Ausspruch: „Willst du den Körper heilen, musst du zuerst die Seele heilen.“

Ärztliche Anordnungen geschätzt

Arite Bläsche hat das Wie bei Viktor Philippi gelernt – eine Art der „Bioinformationstherapie“; nicht zu verwechseln mit der Bioresonanztherapie, die mit einem nicht näher definierten elektrischen „Frequenzgerät“ arbeitet, wohingegen die Bioinformationstherapie in ihren einstündigen Sitzungen einen philosophischen Anspruch hat, über Meditation, Motivation (in Klängen und Worten) und Massagen im letzten Viertel der Sitzung das Selbstgefühl und die psychische Balance stärkt. Arite Bläsche sagt ihren Besuchern ganz klar: „Sehen Sie bitte die Biomeditation als Gesundheitspflege zur Unterstützung Ihrer Gesundheit. Ärztliche Anordnungen werden geachtet und geschätzt.“

Nachdenken, nicht grübeln

Ein Kerngedanke ist das Annehmen der Situation, in der man sich befindet – das aber setzt voraus, dass man sie erkennt. „Über sich und sein Leben nachdenken – das passiert in der Biomeditation. Nachdenken heißt aber nicht: Grübeln und sich ärgern, über das, was war, und wie es mir jetzt geht, sondern lernen, mit dem Satz «Gott sei Dank so und nicht schlimmer» den jetzigen Zustand anzunehmen. Nicht bohren, nicht wühlen, nicht einen Schuldigen suchen, sich keine Selbstvorwürfe machen, sondern lernen, sich selbst, so wie man ist, mit allen Schwächen und Stärken anzunehmen.“ Eben so wichtig sei es, die anderen anzunehmen – den Partner, die Kinder, die Kollegen, den Chef ...Selbst das „Die-Krankheit-Annehmen“ unterstütze die Genesung, indem man sage: „Ja, du bist noch da, Krankheit – aber du hast viel weniger Chancen, in mir zu bleiben, wenn ich meine Gesundheit stärke.“

Als ob eine Last gegangen wäre

Nach der Biomeditation fühle man sich leichter; „es ist, als ob eine Last gegangen sei“, umschreibt es Arite Bläsche. „Ich lade Sie herzlich nach Lohsa in die Bahnhofstraße 1 ein, die Philippi-Methode kennen zu lernen (wenn es die Corona-Bestimmungen wieder zulassen). Einfach mal ausprobieren, einfach mal machen.“ Arite Bläsche bietet neben Biomeditation als Einzelsitzung und Intensivtagen auch Stressabbaumeditation und Meditative Wanderungen an. Außerdem ist sie im Ganztagesangebot von mehreren Schulen tätig mit dem Programm „Ein Wirbelwind genießt die Ruhe“ für Kinder ab 5 Jahren. Kontakt zu Arite Bläsche aufnehmen kann man per eMail oder Tel. 0162 4904402. Mehr Infos im [email protected]

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