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Hoyerswerda

Seit 1995 Tagungs-Ort für eine Kreistagssitzung

Die Rätinnen und Räte des Kreises Bautzen kommen in der Lausitzhalle zusammen.

© Archivfoto: Mirko Kolodziej

Hoyerswerda. Nach gut einem Vierteljahrhundert wird es kommende Woche erstmals wieder eine Kreistagssitzung in der Stadt geben. Zuletzt hatte sich vor der Auflösung des Kreises Hoyerswerda der hiesige Kreistag am 20. Dezember 1995 im Saal des Landratsamtes (heute Neues Rathaus) getroffen. Nunmehr kommen die Rätinnen und Räte des Bautzener Kreistages in der Lausitzhalle zusammen. Dort findet am Montag der nächsten Woche die 9. Sitzung der gegenwärtigen Wahlperiode statt.

Grund ist die Covid-19-Pandemie. In der Lausitzhalle ist ausreichend Platz vorhanden, sodass die rund 100 Abgeordneten den erforderlichen Abstand einhalten können. Die Halle ist dabei jedoch schon der dritte mit dieser Begründung gewählte Ausweich-Ort. In den letzten Monaten gab es Sitzungen sowohl im Bautzener Theater wie auch in der Stadthalle der Kreisstadt. Normalerweise ist ein Sitzungssaal des Landratsamtes in Bautzen Tagungs-Ort.

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Auf der Tagesordnung stehen kommenden Montag unter anderem Personalfragen, etwa für die Feuerwehren ein Wechsel in der ehrenamtlichen Funktion des stellvertretenden Kreisbrandmeisters. Im Zusammenhang mit der Schließung von Haus II des Berufsschulzentrums „Konrad Zuse“ in der ehemaligen Oberschule im WK IX hat der Kreistag zudem einen Beschluss über eine formelle Aufhebung der BSZ-Außenstelle vorzuliegen. Im Zentrum stehen dürfte allerdings die Beratung von Haushaltsfragen. Die Kreisverwaltung hat den Doppel-Etat für die Jahre 2021 und 2022 sowie die langfristige Finanzplanung bis 2025 vorgelegt. Zuletzt war diesbezüglich Kritik unter anderem an der Anzahl des Personals im Landratsamt sowie am erneuten Ansteigen der durch die Städte und Gemeinden an den Kreis zu zahlenden Kreisumlage laut geworden.

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