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Hoyerswerda
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Hoyerswerdaer Schulen protestieren gegen Krieg

Der russische Überfall auf die Ukraine ruft auch in den Bildungseinrichtungen in Hoyerswerda Mitgefühl hervor.

Von Mirko Kolodziej
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Die Schulgemeinschaft des Johanneums stellte auf dem Hof Gerald Holtoms Friedenssymbol nach.
Die Schulgemeinschaft des Johanneums stellte auf dem Hof Gerald Holtoms Friedenssymbol nach. © Foto: Johanneum / Luca Mrochen & Max Köhler

Hoyerswerda. Schockierend, sagen Johanna Lange und Friederike Georgi, sei der Krieg in der Ukraine: „Täglich sterben Menschen, andere verlieren ihr Zuhause.“ Die beiden Mädchen sind die Schülersprecherinnen des Johanneums und informieren über eine Solidaritätsaktion an ihrer Schule.

So habe es eine Schweigeminute und, dem religiösen Charakter des Johanneums entsprechend, ein Gebet gegeben: „Anschließend stellte die gesamte Schulgemeinde ein Friedenszeichen im Innenhof des Schulgebäudes, welches über eine Kamera-Drohne aufgenommen wurde.“ Die Elftklässler haben zudem eine Sachspendenaktion gestartet, und Schülerinnen sowie Schüler gestalteten Friedens-Plakate.

Auch an anderen Schulen sind der Krieg und seine Auswirkungen Thema. Spenden gesammelt wurden ebenso beispielsweise am Leon-Foucault- und am Lessing-Gymnasium. Die Oberschule sammelt Geld und vergibt für Spenden Buttons mit einem Ausschnitt des von Kurt Heinz Sieger gestalteten Wandbildes im Treppenhaus. Zu sehen ist ein Mädchen mit einer Friedenstaube.