Hoyerswerda
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Hoyerswerdaer Spätschicht: Teilnehmerzahl verdoppelt

Auf vier separaten Touren ging es in verschiedene Unternehmen und Einrichtungen in der Stadt.

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Der Globus-Einkaufsmarkt war eine Station der Spätschicht. Die Besucher konnten einen Blick in das Hochlager sowie in die Frischebereiche der Bäckerei und Metzgerei werfen.
Der Globus-Einkaufsmarkt war eine Station der Spätschicht. Die Besucher konnten einen Blick in das Hochlager sowie in die Frischebereiche der Bäckerei und Metzgerei werfen. © Foto: Stadt HY

Hoyerswerda. Die Wirtschaftsförderung bei der Stadtverwaltung Hoyerswerda ist zufrieden: Mehr als 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aller Altersgruppen – der jüngste 12, die älteste 88 Jahre alt – haben am 1. Juli die Gelegenheit genutzt, bei der „Spätschicht“ Hoyerswerdaer Unternehmen kennenzulernen. Das ist eine Verdopplung der Teilnehmerzahlen im Vergleich zur letzten Spätschicht im Jahr 2021.

Wie es in einer Mitteilung aus dem Rathaus weiter heißt, ging es mit Bussen in vier parallelen Touren direkt zu den Firmen – und damit auch hin zu Vielfalt, Leistungsfähigkeit und Innovationskraft der einheimischen Wirtschaft. Die Teilnehmer konnten die Produktionsprozesse live miterleben und vor Ort erfahren, welche offenen Stellen es gibt und welche Ausbildungsplätze die Unternehmen anbieten.

Das Spektrum reichte dabei von altehrwürdiger Handwerkskunst über Dienstleister, den sozialen Bereich und Handel bis hin zu Bildungsträgern. Die Teilnehmer von Tour 1 erfuhren aktuelle Vorhaben der Wohnungsgesellschaft mbH Hoyerswerda. Sie stellten viele Fragen, unter anderem zu Bauvorhaben, Preisentwicklungen und der Grünpflege. Im Lausitzer Seenland Klinikum gab es Einblicke in geplanten Vorhaben wie zum Beispiel Investitionen in OP-Roboter. Bei Globus ging es durch das eindrucksvolle Hochlager in die Frischebereiche Bäckerei und Metzgerei. Niemand hätte die Mengen, die dort an Kuchen, Steaks und Gulasch zubereitet werden, erahnt. Tour 2 führte ins Wasserwerk Zeißig der Versorgungsbetriebe Hoyerswerda und zur HoyReha. Der Leiter Verkehr der Verkehrsgesellschaft, Christian Geymeier, fuhr eigenhändig die Teilnehmer dieser Tour und zeigte dann neben dem Unternehmen selbst auch noch Fahrkünste mit dem Bus. Auf Tour 3 erfuhren die Teilnehmer im Studio 28, wie hochwertiger Zahnersatz hergestellt wird. Das Awo-Kinderhaus „Am Elsterbogen“ überraschte die Teilnehmer mit dem besonderen Angebot innerhalb des Bundesprogrammes „Sprach-Kitas“. Hierbei unterstützen spezielle Sprachfachkräfte das pädagogische Personal durch Begleitung bei der sprachlichen Bildung. Hinter die Kulissen des Lausitzbades zu schauen, war eine weitere besondere Erfahrung. Während der Tour 4 präsentierte das Lautech das Projekt Zentrum Bauen und Wohnen. Praxisnahe Ausbildungsprogramme einschließlich aller gängigen Schweißverfahren wurden den Teilnehmern in der GAF/Renta nahegebracht. Den Abschluss genossen die Teilnehmer gaumenfreundlich bei der Fleischerei Sinapius.

Mit Unterstützung der Geschäftsstelle Kamenz der IHK Dresden und der Verkehrsgesellschaft Hoyerswerda wurde die Spätschicht ein voller Erfolg und eine Hilfe im Wettbewerb um die besten Fachkräfte wie auch für die Stärkung des Wirtschaftsstandortes. Das Fazit der Veranstalter und die Reaktionen der Teilnehmenden waren sehr positiv, so die Mitteilung aus dem Rathaus. Dem schlossen sich auch die Unternehmen an, deren Inhaber und Mitarbeiter teilweise bis weit nach 20 Uhr für neugierige Fragen zur Verfügung standen.

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Die Wirtschaftsförderung der Stadt Hoyerswerda freut sich bereits heute auf eine Neuauflage im kommenden Jahr. Die Spätschicht ist ein gefördertes Gemeinschaftsprojekt der Städte Hoyerswerda, Bischofswerda, Bautzen, Kamenz und Radeberg in Verbindung mit der IHK Dresden und der Kreishandwerkerschaft Bautzen und dient neben dem Kennenlernen der regionalen Wirtschaft vor allem der künftigen Fachkräftesicherung. (pm/rgr)