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„Ich sehe, dass ein Bedarf da ist“

Die Gleichstellungsbeauftragte Korina Jenßen wirft anlässlich des Weltfrauentages einen besonderen Blick in Statistiken.

Von Juliane Mietzsch
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Korina Jenßen, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Hoyerswerda, an einer der wenigen nach Frauen benannten Straßen. Weitere zehn Straßen haben Frauen zum Vorbild.
Korina Jenßen, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Hoyerswerda, an einer der wenigen nach Frauen benannten Straßen. Weitere zehn Straßen haben Frauen zum Vorbild. © Foto: Gernot Menzel

Hoyerswerda. Was haben eine Reichsfürstin, eine Schriftstellerin, eine sorbische Publizistin, eine linke Sozialdemokratin, eine Frauenrechtlerin, zwei kommunistische Widerstandskämpferinnen, ein jüdisches Mädchen, eine Malerin, eine Kernphysikerin und eine sowjetische Kosmonautin gemeinsam? Nach diesen elf Frauen sind in Hoyerswerda Straßen benannt. Von den 298 Straßenbezeichnungen in der Kernstadt und den Ortsteilen sind hingegen 94 Straßen nach bedeutenden Männern benannt. Zuletzt so geschehen bei der Paul-Ehrlich-Straße.

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