Hoyerswerda
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Ideen-Werkstatt für den WK III

Am 23. und 24. Juni ist das Stadtlabor demografische Zukunftschancen der Körber-Stiftung zu Gast in Hoyerswerda.

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Seit dem Entstehen dieser Aufnahme vor sieben Jahren hat sich schon einiges verändert im WK III. Der ist jetzt 60 Jahre alt und soll ein sicherer Teil der Stadtstruktur bleiben.
Seit dem Entstehen dieser Aufnahme vor sieben Jahren hat sich schon einiges verändert im WK III. Der ist jetzt 60 Jahre alt und soll ein sicherer Teil der Stadtstruktur bleiben. © Archivfoto: Uwe Schulz

Hoyerswerda. Fünfzehn Stadtoberhäupter und Demografieverantwortliche aus Kommunen in ganz Deutschland wollen in den nächsten Tagen erfahren, wie das resiliente Quartier der Zukunft aussieht und welche vorbildlichen Antworten die Stadt Hoyerswerda schon heute auf die Herausforderungen des demografischen Wandels hat.

Das Stadtlabor demografische Zukunftschancen ist ein Projekt der Körber-Stiftung, das Städte und Gemeinden in Deutschland auf ihrem Weg in die Altersfreundlichkeit begleitet, wie die Stadt Hoyerswerda mitteilt und Projektleiterin Karin Haist zitiert: „Es sind die Kommunen, in denen der demografische Wandel gestaltet wird und die in einer alternden und diverser werdenden Gesellschaft für ein gutes Leben aller Generationen sorgen. Hoyerswerda bietet mit seiner fortgeschrittenen Altersstruktur einen Blick in die Zukunft vieler deutscher Klein- und Mittelstädte und ist daher ein echtes Stadtlabor.“

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Marco Bloch, Projektmanager in der Projektgruppe Strukturwandel und selbst Teilnehmer des Stadtlabors, freut sich über den gemeinsamen Austausch, da alle Teilnehmer ganz eigene Erfahrungen und Herausforderungen aus der Arbeit vor Ort mit einbringen. Gemeinsam will man in Hoyerswerda bei der zweitägigen Zusammenkunft am 23. und 24. Juni Ideen und kreative Lösungen für die Quartiersarbeit in Hoyerswerda entwickeln. Dabei, so Bloch, hilft der Blick von außen. In ihrem Stadtlabor bringt die Körber-Stiftung jedes Jahr eine kleine Gruppe von Stadtvertretern drei Mal zusammen. In verschiedenen Orten gewinnen sie durch gute Praxis, Expertenimpulse, aber vor allem auch den kollegialen Austausch Ideen für die eigene Arbeit für mehr Altersfreundlichkeit.

In Hoyerswerda wird es um die Thematik „Wohnen“ gehen. In einem Workshop werden Ideen für die Weiterentwicklung des Wohnkomplex 3 (WK3), gelegen zwischen Bautzener Allee und der Lindenschule, entwickelt. Er soll sozial und städtebaulich zukunftssicher sein. Die Leitidee dafür ist die des „Resilienten Quartiers“. Es geht also um Anpassungsfähigkeit und die Fähigkeit, mit sich ändernden Rahmenbedingungen gut klarzukommen.

Die Stadt Hoyerswerda freut sich und ist gespannt auf die Erfahrungen und den Austausch, sowie die Ideen und die kreativen Lösungen von „außen“. Die entwickelten Ideen und Lösungsansätze aus dem Stadtlabor können als Anregungen für das künftige städtische Handeln im Stadtentwicklungsprozess genutzt werden und als erste Impulse für den Prozess der Erarbeitung der neuen integrierten Stadtentwicklungsstrategie dienen. (red/US)

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