merken
Hoyerswerda

Investitions-Pläne von Königswartha

Grundschule, Feuerwehr, Bushaltestellen – der erste Doppelhaushalt der Gemeinde sieht für die 2021 und 2022 Ausgaben in Millionenhöhe vor.

© Symbolfoto: Uwe Schulz

Von Franziska Springer

Königswartha. Während Königswartha in diesem Jahr vergleichsweise kleine Vorhaben umsetzen will, soll ab kommendem Jahr massiv investiert werden. Das geht aus dem Entwurf des Doppelhaushalts für die Jahre 2021 und 2022 hervor.

Wandern
Schritt für Schritt
Schritt für Schritt

Gerne an der frischen Luft und immer in Bewegung? Wanderwege, Tipps und Tricks finden Sie hier.

Demnach soll unter anderem in diesem Jahr der Speisesaal der Grundschule renoviert werden. Inklusive Umsetzung von Lärmschutzmaßnahmen wird das die Gemeinde rund 80.000 Euro kosten, schätzt Bürgermeister Swen Nowotny (CDU). Auch die Digitalisierung der Grundschule soll weiter vorangetrieben werden. Hier rechnet Nowotny im Förderzeitraum von 2019 bis 2024 mit weiteren 80.000 Euro an Gesamtinvestitionen.

Neues Gerätehaus in Wartha

Wirklich ernst werden soll es an der Grundschule ab 2022. Für rund 1,7 Millionen Euro soll das Gebäude energetisch saniert werden – wenn auf den Antrag der Gemeinde hin die Mittel aus dem Strukturstärkungsgesetz bewilligt werden. Gleiches gilt für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses im Königswarthaer Ortsteil Wartha. Hier rechnet die Gemeinde mit weiteren Kosten von reichlich einer Million Euro.

Haltestellen werden barrierefrei

Darüber hinaus sollen in Königswartha weitere Bushaltestellen barrierefrei werden. Begonnen hat die Gemeinde bereits mit dem barrierefreien Ausbau der meist frequentierten Haltestelle am Kirchplatz. Eine Fahrtrichtung ist bereits fertig. Die andere soll in diesem Jahr folgen. Im kommenden Jahr sind die Haltestellen in den Ortsteilen an der Reihe. Und auch um ein neues Tanklöschfahrzeug will sich Königswartha weiter bemühen. Im letzten Jahr war die Sammelbestellung von fünf Fahrzeugen für die Gemeinden Malschwitz, Hochkirch, Kubschütz und Königswartha bei der Förderung nicht berücksichtigt worden. Im Februar will der Gemeinderat den Doppelhaushalt dann beschließen.

Mehr zum Thema Hoyerswerda