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Hoyerswerda

Zusammenarbeit statt nur Abstimmung am Scheibe-See

Hoyerswerda und Spreetal wollen mehr Gemeinsamkeit. Lohsa soll einbezogen werden.

Badestrand am Scheibe-See
Badestrand am Scheibe-See © Archivfoto: Mirko Kolodziej

Hoyerswerda/Spreetal. Die Stadt und die Gemeinde wollen künftig bei der Entwicklung des Scheibe-Sees stärker kooperieren. Nach einem Treffen von Hoyerswerdas Oberbürgermeister Torsten Ruban-Zeh (SPD), Spreetals Bürgermeister Manfred Heine (parteilos) und der Spreetaler Verwaltungschefin Swantje Schneider-Trunsch sagte Heine, man habe sich auf eine Zusammenarbeit verständigt, während es bisher lediglich eine Abstimmung gegeben habe. „Wir wollen uns nicht nur wie bisher in der Vorgehensweise abstimmen, sondern auch eine gemeinsame Arbeitsgruppe bilden“, ergänzt Hoyerswerdas Stadtoberhaupt. Diese solle sich aktiv mit der Umsetzung aller Maßnahmen beschäftigen. Es sei auch vereinbart worden, darüber mit Lohsas Bürgermeister Thomas Leberecht (CDU) zu sprechen. Zwar habe die Gemeinde Lohsa als dritter See-Anrainer klar gemacht, dass sie ihren Schwerpunkt am Dreiweiberner See, am Silbersee und am Knappensee sieht. „Aber sie gehört dazu, und wir werden die von Lohsa geplanten Dinge mit einordnen“, erklärt Torsten Ruban-Zeh.

Naherholung bleibt Schwerpunkt

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Die Stadt und die beiden Gemeinden hatten 20015 vom Dresdener Architekturbüro Dr. Braun & Barth einen „Masterplan zur Entwicklung von Nachnutzungsschwerpunkten am Scheibe-See bis zum Jahr 2025“ anfertigen lassen. Darin heißt es, der See solle zum „regional bedeutsamen Naherholungszentrum im Herzen des Seenlandes“ entwickelt werden. Tourismus, hieß es damals, sei erwünscht, dürfe aber die Naherholung nicht beeinträchtigen. Hoyerswerdas Oberbürgermeister bekräftigt, dass beabsichtigt ist, die Pläne für das weitere Vorgehen am See für die Öffentlichkeit möglichst transparent darzustellen. Man werde sie im Zusammenhang mit der angekündigten Präsentation zu Stadtentwicklung und Strukturwandel im Lichthof des Rathauses thematisieren.

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