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Jugendstadtrat beendet seine Amtsperiode

Was bisher gelang, stand bei der letzten Sitzung genauso im Blick wie zukünftige Projekte.

Zur Verabschiedung der Jugendstadträte war Oberbürgermeister Torsten Ruban-Zeh anwesend und gab den jungen Menschen mit auf den Weg: „Bleibt dran!“
Zur Verabschiedung der Jugendstadträte war Oberbürgermeister Torsten Ruban-Zeh anwesend und gab den jungen Menschen mit auf den Weg: „Bleibt dran!“ © Foto: Juliane Mietzsch

Von Juliane Mietzsch

Hoyerswerda. Nach der zweijährigen Legislatur kam der Jugendstadtrat am vergangenen Montag dieser Woche zu seiner siebenten und letzten Sitzung im Saal des Neues Rathauses zusammen. Die 13 gewählten Vertreter der weiterführenden Schulen gaben einen Rückblick über durchgeführte Projekte und schauten mit Ideen und Neuerungen auf die nächste Wahlperiode.

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Eine Auswertung der kurz davor erfolgten zweiten Müll-Sammel-Aktion ließ wissen, dass 250-300 Säcke Müll zusammengekommen sind und sich etwa 200-250 Menschen daran beteiligten. Bereits am ersten Tag kam mehr Müll zusammen, als letzten Oktober am ganzen Wochenende. Robin Schäfer wertete die Aktion als „sehr erfolgreich“. Viele Menschen konnten mobilisiert werden, allerdings fehlte es, seiner Ansicht nach, an der Beteiligung der älteren Generationen. Oberbürgermeister Torsten Ruban-Zeh war anwesend, bedankte sich und gab dieses Projekt betreffend mit auf den Weg, dass beim nächsten Mal „vielleicht weitere große Vereine“ angesprochen werden können.

In einer erfrischenden Art betrachtete Theo Dopatka die vergangenen zwei Jahre. Es wurden in dieser Zeit „Partner gesucht und gefunden, Projekte erdacht, Ideen verworfen“. Neben einem Social Media-Beauftragten, veränderten Plänen durch die Pandemie, kam auch die Teilnahme an der Klimakonferenz sächsischer Schülerinnen und Schüler zur Sprache. Die Oberbürgermeister-Wahl wurde mit Kandidaten-Videos und einer Podiumsdiskussion begleitet. Da war das erste Müllsammeln, das Mittun an der Jugendkonferenz #Mission2038 und die Nominierung beim Sächsischen Bürgerpreis in der Kategorie „Miteinander stärken – Land gestalten“. „Wir haben mit Initiative etwas erreichen können“, so das Fazit des Lessing-Gymnasiasten.

Das Ferienprojekt mit dem Titel „Wünsch’ dir was!“, vorgestellt durch den Vorsitzenden des Justra, soll Kinder und Jugendliche zur Mitsprache ermutigen. Pascal Stallerscheck wünscht sich das Ganze auch als „Verbindungsprojekt zwischen altem und neuem Jugendstadtrat“.

Das Thema Skatepark wurde ebenso kurz umrissen: geeignete Standorte wurden gemeinsam mit der Stadtverwaltung bereits besucht und ein Architekturbüro sei mit der Planung beauftragt. Vonseiten der Stadt sei signalisiert worden, dass eine Realisierung gewünscht ist. Aufgrund der Pandemie sind hier weitere Planungen in den vergangenen Monaten ausgesetzt worden, heißt es vom OB. Doch zum Ende des Jahres sollen sowohl der Standort als auch das Aussehen feststehen, so Torsten Ruban-Zeh weiter.

Am Ende stand noch die feierliche Verabschiedung der Mitglieder des Jugendstadtrates dieser Legislatur auf der Tagesordnung. Das Stadtoberhaupt überreichte den Anwesenden eine Urkunde und eine kleine Aufmerksamkeit in Form einer Tasse mit einer Ansicht des Rathauses. Es wurde darauf hingewiesen, dass es keine einfache Zeit gewesen sei, sich Dinge verzögerten, nicht beendet werden konnten. Doch Torsten Ruban-Zeh ermutigte auch: „Ihr habt euch schon mal eingebracht und ich hoffe, das hat euch etwas genützt.“ Es schließt die Hoffnung an, dass die Jugendlichen weiter mitwirken, vielleicht sogar später mal im Stadtrat vertreten sind.

Letztlich bedankte sich der Justra-Vorsitzende Pascal Stallerscheck für die Unterstützung. „Der Großteil der Projekte wäre nicht ohne die Bürger möglich gewesen.“

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